Reiseberichte

Reiseberichte

Ferne Lände und Reisen .......

waren schon immer meine Leidenschaft. Da ich auch in Zukunft auf die schönen Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse nicht verzichten möche, versuche ich diese hier festzuhalten.

Viel Spaß beim Lesen ...

2016 Radtour Nordsee

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Sat, February 11, 2017 18:33:35
14 tägige Radtour von Wallau nach Hamburg via Cuxhaven und Helgoland.

- Fulda Radweg
- Weser Radweg
- und einen kleinen Teil vom Elbradweg

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2016 Protea Banks

AfrikaPosted by Matthias Schmied Sat, February 11, 2017 18:31:36
Haitauchen Südafrika - Protea Banks 160 Km südlich von Durban.

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2016 Costa Rica

MittelamerikaPosted by Matthias Schmied Sat, February 11, 2017 18:29:18
14 tägige Mietwagen Rundreise durch Costa Rica.

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2015 Namibia/Botswana

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, September 24, 2015 07:08:51

Afrika . . . .
wenn ich von meinen Afrikareisen erzähle, fällt mir immer wieder auf wie ich mich vor Begeisterung förmlich nicht mehr halten kann. Es ist das Reiseziel welches mich am meisten fesselt. Dies liegt sicherlich an der völlig anderen und für uns ungewohnten Umgebung, die Gelassenheit der Menschen und der einzigartigen Tierwelt.

Namibia diese karge und raue Land begeistert mich immer wieder und hat mich voll und ganz in seinen Besitz genommen. Die Einsamkeit und die unendliche Weite der Landschaften, gepaart mit blauem Himmel , Sonnenuntergängen der Superlative und eine spannende Tierwelt lassen mich immer wieder träumen und sind der Grund wieso ich sicherlich wieder dorthin reise.

Die Viktoria Fälle sind ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Wenn der Sambesi in die 110 Meter tiefe Schlucht stürzt und seine Gischt über die staunenden Menschen ergießt, werden einem die Naturgewalten ganz deutlich vor Augen geführt.

Botswana, dass ist Abenteuer pur. Einsam und rau, Straßen und Wege die mir zeigen das bei uns Feldwege Autobahnen sind. Das sind riesige Elefantenherden, Büffelherden mit so vielen Tieren das man sie nicht mehr zählen kann, eine Tierwelt die seinesgleichen sucht. Das Okavango Delta ist ein Paradies und ich schätze mich glücklich diese fantastische Sumpf und Wasserlandschaft erlebt zu haben.

Afrika, ich komme wieder.

Der Traum
nach mehreren Reisen durch Afrika und langsames gewöhnen an die wilde Natur , sollte es diesmal das ganz große Abenteuer werden. Schwerpunkt unserer Reise war Botswana, denn in diversen Foren, Zeitschriften und Internetseiten wurde dieses Land immer wieder als das Land mit dem größten Abenteuerfaktor angepriesen. Die Planung der Reise beschäftigte mich über mehrere Monate. Fast ein Jahr im Voraus mussten die wenigen Stellplätze der Camps in den Nationalparks gebucht werden, da diese schnell ausgebucht waren. Dafür konnte man sicher sein individuell und ohne Massentourismus das Abenteuer zu erleben. Geländewagen mit Campingausstattung, die einzelnen Camps in den Nationalparks und die passende Flüge finden, waren nur einige Aufgaben die zu erledigen waren. Schnell stand fest dass wir nur einen kleinen Teil dieses großen Landes mit einem Urlaub sinnvoll bereisen können. Die Anreise erfolgte über Namibia, ging über den Waterberg zum Etosha National Park und durch den Caprivi-Streifen nach Botswana. In Botswana beschränkten wir uns auf den Chobe und Moremi National Park. Letztendlich waren wir 10 Tage in der Wildnis ohne Einkaufen oder Tanken zu können. Unser Toyota Hilux war super ausgestattet und es hat uns trotz der Einsamkeit an nichts gefehlt. Es ist schon ein berauschendes Gefühl wenn man so langsam spürt wie man Teil der Wildnis wird. Diese gefühlte Spannung, gepaart mit dem Abenteuer im wilden Gelände Auto zu fahren, dazu in einsamer traumhafter Landschaft, die afrikanische Tierwelt ohne Zäune und Grenzen zu erleben ist unbeschreiblich und kann ich nicht in Worte fassen.

14.08.2015 Die Anreise
Mit South Afrika Airlines ging es von Frankfurt über Johannesburg nach Windhuk.Der günstigere Preis von fast 300,- Euro je Strecke zum Direktflug, rechtfertigten den kurzen zwei Stunden Stopp in Johannesburg. Wir wurden direkt von einem Mitarbeiter der Autovermietungsfirma Bushlore am Flughafen empfangen und konnten unseren Toyota Hilux nach einer zwei stündigen Einweisung übernehmen.Uns rauchte der Kopf, soviel Informationen auf einmal aber wie das so ist, hier rein, da raus, es wird schon alles gut gehen, wir wollten auf die Piste. Im Super Spar Windhuk haben wir uns mit den ersten Lebensmittel eingedeckt und waren von der Größe, Sauberkeit und Auswahl des Marktes überrascht.

15.08.2015 Elisenheim Guest Farm
Die erste Nacht verbrachten wir auf der Eliesenheim Guest Farm keine 20 Km nördlich von Windhuk. Die Farmbesitzer waren sehr nette Deutsche und wir wurden wirklich freundlich empfangen. Bis zum Abend richteten wir unser Auto ein, checkten alles nochmal in Ruhe bauten das Zelt auf. Wir waren happy dass unser Abenteuer jetzt so langsam losging. Wir lernten beim Abendessen in der Farm noch eine Gruppe Namibier kennen und so konnten wir bei einem gemütlichen Abend unser Englisch noch etwas verbessern. Die erste Nacht im Zelt war saukalt aber gemütlich und unsere zusätzlich mitgebrachten Schaumstoffmatten verlieh dem Zelt ein Hauch von Luxus und Bequemlichkeit. Nach einem Frühstück bei eisiger Kälte aber strahlendem blauem Himmel und aufgehender Sonne, ging es los zum Waterberg.

Der blaue Himmel und die tollen Sonnenuntergänge verfolgten uns für die nächsten 3 Wochen.

16.08.2015 Der Waterberg
Die 270 Km zum Waterberg waren entspannt und keine große Sache. Nachdem wir feststellen mussten das ich auf dem Waterberg Plateau Camp Site unseren Stellplatz gebucht hatte und nicht wie angenommen auf dem Waterberg Wildnis Camp waren wir ebenso überrascht wie die Angestellte an der Rezeption. Naja, jedenfalls stellte sich dieses Missverständnis als Glück heraus da uns das Plateau Camp deutlich besser gefallen hat. Eigene Dusche & Toilette bei Traumlage, alles top gepflegt und einfach nur schön. Bei einer kleinen Wanderung lernten wir etwas von der Landschaft kennen und merkten das wir bei den Pavianen nicht willkommen waren, da diese mit viel Gebrüll Ihrem Unmut freien Lauf ließen. Gemütlich in der Einsamkeit am Lagerfeuer sitzend genossen wir den Abend.

Jetzt sind wir so richtig angekommen und es kann losgehen.

17.08.2015 Der Etosha National Park
Die knapp 350 Km zum National Park waren bei leeren guten Teerstraßen kein Problem und so hatten wir noch genug Zeit zum Tiere schauen. In Okaukuejo schauten wir uns das Treiben an dem schon fast legendären Wasserloch an und wurden mit einer Vielzahl an Tieren überrascht. Jedoch war es nicht so ganz die Wildnis wie wir uns das vorgestellt hatten. Zu viele Menschen.Es ging von dort gemütlich zum Halali Camp. Wir hatten zum Glück vorgebucht denn das Camp war brechend voll. Auf dem Weg nach Halali stoppten wir an einigen Wasserlöchern und machten die ein oder andere Tiersichtung, nichts spektakuläres aber trotzdem kam langsam das Gefühl auf, ja wir sind in Afrika.Sicherlich ist man erst mal enttäuscht wenn man aus der Ruhe und Einsamkeit des Waterberges kommt aber mit einem kühlen Getränk an dem schön gelegenen Wasserloch Tiere zu beobachten, hat schon was. Die Nacht war erstaunlich ruhig, anscheinen sind alle Gäste genauso kaputt gewesen wie wir. Ab 22:00 war eigentlich nichts mehr zu hören und absolute Stille, von meinem Schnarchen mal abgesehen. Wie immer ging es früh los. Denn heute hatten wir die 500 Km lange Königsetappe nach Rundu vor uns. Wie heißt es doch so schön, der frühe Vogel fängt den Wurm. Kaum aus dem Camp sahen wir schon ein paar Autos stehen und wie das oft so ist, sind das bestimmt diese schönen goldbraunen Katzen, die für den Trubel verantwortlich sind.Tatsächlich, mehrere Löwen und sogar ein paar Löwenbabys genossen das Frischfleisch eines gerissenen Zebras direkt am Wegesrand. Wir hatten sogar noch eine gute Sicht auf das Geschehen und der Sensor meiner Kamera glühte. Als der stattliche männliche Löwe anscheinend durch die vielen Autos genervt war zog er sich samt Zebra in das Gestrüpp zurück und der Zauber war fast vorbei. Aber nein, ein paar Meter weiter stoppte wieder ein Auto und da lag er dann in der Morgensonne, direkt auf der weisen Schotterpiste und machte vor der Kamera auf dicke Hose. Ein wunderschöner Löwe der das fressende Treiben aus der Entfernung beobachtete in der Hoffnung auch noch was vom Kuchen ab zu bekommen. Im Schlepptau hatte er noch seine Freundin und ein Hyäne. Mit diesen Eindrücken und tollen Bildern konnten wir den Etoscha N.P. mit gutem Gewissen Richtung Namutoni verlassen. Von dort ging es weiter Richtung Norden nach Rundu.

Wenn man Löwen in der freien Wildnis gesehen hat, ist einem klar, wieso er der König der Tiere ist.

18.08.2015 Kaisosi Lodge am Okavango
Nach einer Zwischenübernachtung in der Kaisosi Lodge am Okavango, mit gutem Abendessen auf der Terrasse inklusive Blick auf Angola, ging es am nächsten Tag über die 200 Km enfernten Poppa Fälle zum Nambwa Camp im Bwabwata N.P. Die Poppa Fälle überhaupt Fälle zu nennen ist nicht ganz ehrlich, wenn überhaupt sind es Katarakte aber was soll’s, schön ist die Landschaft und der Fluss allemal.

19.08.2015 Bwabwata N.P. im Caprivi Streifen
Zwei Stunden und 200 Km später waren wir dann am Gate zum Bwabwata N.P. wir checkten ein doch leider wurde uns schon vom Ranger gesagt das das Nambwa Camp ausgebucht ist. Wir sollten aber trotzdem fahren da es wohl einen Not Platz gibt. Ich fand das Camp letztes Jahr schon klasse und wollte es unbedingt Sabine zeigen. 15 Kilometer tiefsandige Piste lagen vor uns und so konnten wir schon mal etwas für Botswana üben. Landschaftlich ist der Park wunderschön und liegt im Überschwemmungsgebiet des Kwando Rivers. Direkt am Anfang hatten wir eine kleine Elefantenherde im Wald um kurz darauf von unzähligen Geier am Himmel auf einen toten und schon recht angefressenen Elefanten aufmerksam gemacht zu werden. Wir stellten uns sofort die Frage einfach gestorben oder gewildert ? Diese Frage ist leider bis heute noch offen. Jedenfalls waren wir froh noch kein Verwesungsgeruch war genommen zu haben, dies sollte sich Tage später in Botswana ändern. Im Camp angekommen konnten wir auf dem für Reisegruppen reservierten Platz unser Lager aufschlagen. Der Platz war zwar nicht direkt am Kwando aber für uns ging das trotzdem voll in Ordnung. Nach einer etwas längeren Pause die wir auf dem bis dahin menschenleeren Camp verbrachten ginge es gegen Nachmittag nochmal auf die Pirsch. Wir sahen die obligatorischen Impalas, Hippos und als krönenden Abschluss eine große durstige Elefantenherde die es eilig hatte ans Wasser zukommen.Wir genossen das Schauspiel keine 30 Meter entfernt und es war wie im Bilderbuch. Die Schleife des Kwandos in der Abendsonne und das Spektakel der trinkenden und aufgeregten Elefanten.Einfach nur Wahnsinn. Trotzdem war Vorsicht geboten denn es waren viele junge Elefanten in der Herde dabei und mit aufgeregten Müttern wollten wir uns nicht anlegen. Ich versuchte unseren Hilux so in dem Tiefsand zu stellen das wir jeder Zeit bei Bedarf flüchten könnten. Das war natürlich nicht so einfach. Zum einen das aufkommende Schauspiel der anrennenden Elefanten, die Angst irgendwelche tollen Szenen nicht auf den Chip der Kamera zu bekommen und zum andern das Auto irgendwie in Position zu bringen. Da war ich dann mental doch leicht überfordert.

Jedenfalls war dies ein nachhaltiges Erlebnis und wird uns lange in Erinnerungen bleiben. In der Abendsonne ging es dann zurück zum Camp und nach einem Abendessen unter klarem Sternenhimmel in der afrikanischen Wildnis, sind wir zufrieden und müde ins Zelt gekrabbelt.

Die Dynamik einer durstigen Elefantenherde kurz vor dem erlösenden Wasser zu spüren ist beeindruckend.

20.08.2015 Jetzt geht’s nach Botswana
Heute sollte es nach Botswana gehen und 240 Km Strecke lagen vor uns
Nach dem Frühstück ging es gemütlich los. Der Tag war als Organisationstag mit Grenzübergang, Tanken und Einkaufen geplant. Doch an der Grenze sollte unsere Zeitplanung zumindest ein wenig durcheinander kommen. Mittlerweile sitzt jeder Handgriff und in wenigen Minuten sind wir nach dem Frühstück fertig Langsam werde ich im tiefen Sand etwas entspannte und die 15 km bis zur Teerstraße sind locker und machen Spaß, Botswana wir kommen. Die Ausreise aus Namibia am Ngomo Gate ging nach dem Ausfüllen der Formulare recht zügig und nachdem wir uns nochmals in einer Liste direkt am Schlagbaum eingetragen hatten, konnten wir nach Botswana fahren. Jetzt lernten wir zum ersten Mal die Angst vor Seuchen kennen. Mit dem Auto fuhren wir durch eine Pfütze mit Chemikalien um danach noch die Schuhsohlen in einer Schüssel mit wohl denselben Chemikalien zu reinigen. Egal wenn es Sinn macht und sich die Schuhe nicht auflösen geht das in Ordnung.An der Grenze sahen wir schon von weitem eine lange Schlange und wir reihten uns nahtlos ein.Nach einer gefühlten Unendlichkeit und einem Chaos welches mir zeigte hier weiß keiner was er machen soll, waren wir endlich an der Reihe. Angeblich war ein Computerausfall für die langen Wartezeiten verantwortlich. So schön so gut, als aber die Zollbeamtin meinen Ausreisstempel von Namibia nicht finden konnte schickte Sie mich zurück an die Namibische Grenze. Mir ist dann doch der Kamm geplatzt. Ich glaube ich hatte echt Eindruck hinterlassen, da es plötzlich um mich herum sehr ruhig wurde und die Zollbeamtin mir versicherte das ich nicht wieder warten muss, sondern gleich dran komme wenn ich den Stempel habe. Immer noch mit einer ordentlichen Wut im Bauch wollte ich dem namibischen Zollbeamten mal schön die Meinung geigen. Ich glaube zu meinem Glück, war dieser nicht mehr, wer weiß wie das geendet hätte. Eine vollkommen emotionslose Zollbeamtin stempelte mir nun meinen Ausweis ab und so konnte es zurück an die botswanische Grenze gehen. Nach nochmal sicherlich gut einer halben Stunde und einer oberflächlichen Kühlschrank Prüfung auf Fleisch und Milchprodukten, konnten wir endlich einreisen.Nachdem wir uns zum wiederholte mal mit Namen, Autoregistrierungsnummer und Datum in mehre Listen eingetragen habe waren wir nun in Botswana. Trotzdem hat uns der Ganze Spaß mehrere Stunden gekostet und wir verabschiedeten uns schon von einem gemütlichen Drink zu Abendsonne im Senyati Safari Camp. Die Transit Strecke durch den Chobe N.P. nach Kasane war auf guter Teerstraße schnell erledigt. Geldtauschen in Kasane war etwas nervig und dauerte aber wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Einkaufen im Spar für die nächsten 12 Tag war logistisch eine Herausforderung aber ging bei guter Vorbereitung relativ schnell. Tanken inklusive Reservekanister war dann wieder etwas langwieriger aber auch das ging vorbei und so konnten wir dann endlich nach Senyati zu den Elefanten.

Bei staatlichen Organisationen wird man auch immer daran erinnert dass man in Afrika ist.

20.08.2015 Senyati Safari Camp
Angekommen und happy, checkten wir ein und informierten uns noch über die Abfahrzeiten unseres vorgebuchten Tagesausflug zu den Viktoria Fällen für den nächsten Tag. Alles war prima und freundlich und top organsiert. Wir richteten uns ein hatten eine eigene Dusche und Toilette und nun ging es direkt zu dem so bekannten Wasserloch. Wir mussten nicht lange warten und eine Herde Elefanten stapfte zu dem wertvollen nass, wobei die Elefanten das frische Wasser direkt aus dem Brunnenzulauf bevorzugten. Hier hat wohl alles seine Ordnung denn eine weiter Herde wartete in einigem Abstand bis sie dran war. Es gab kaum Stress und die Szenerie hatte etwas friedliches an sich. Sabine war bei dieser Gelegenheit gleich in einem unterirdischen Bunker verschwunden und konnte die Elefanten in Bodennähe ganz nah am Wasserloch beobachten. Leider konnte ich da nicht mit, da der Gang zum Bunker und die eventuell Enge nicht mit meiner Platzangst zusammen passte.Trotzdem konnte ich das Schauspiel gemütlich von der Plattform leicht erhöht beobachten. Hier gibt es keine Zäune und die Elefanten und Tiere könnten theoretisch durch das Camp laufen aber die Tiere haben wohl Ihre Routen und halten sich weitestgehend vom Camp fern. Es ist aber schon toll keine 30 Meter entfernt mit einer Sprite im Sessel zu sitzen und das Treiben haut nah zu erleben. Nach dem Essen ging es wieder zum Wasserloch und auch abends ging das Spektakel weiter.Wahnsinn wie viele Elefanten hier sind. Ständig ist Bewegung, ein kommen und gehen. Hammer.Irgendwann gewinnt dann aber doch die Müdigkeit und ab ging es ins Zelt mit voller Vorfreude auf die die Wasserfälle

Das Abenteuer mit ‚unseren‘ Elefanten nahm hier seinen Anfang.


21.08.2015 Viktoria Fälle
Pünktlich um 7:00 Uhr ging es direkt vom Camp los. Unsere Mitreisenden waren 3 sehr nette Namibier und ein Holländisches Pärchen. Die Truppe war sehr angenehm.Nach einer Stunde fahrt waren wieder Grenzformalitäten fällig. Stempel Ausreise Botswana, Stempel Einreise Zimbabwe, wenn das so weitergeht ist der Ausweis nachdem Urlaub vollgestempelt. Noch eine Gebühr für ein Visum war zu zahlen und relativ zügig waren wir in Zimbabwe. Jetzt ging es nach Livingston und wir konnten schon vom weiten die Gischt der Fälle sehen. Die Spannung stieg, ich hatte zwar schon die Niagara Fälle gesehen trotzdem war ich aufgeregt denn so riesige Wasserfälle sind immer spannend. Nachdem wir uns blödsinniger Weise und vollkommen unnötig, weil wir sowieso nass wurden, mit einem Regenüberzieher ausgestattet hatten ging es zur Kasse. Ein doch recht stolzer Eintrittspreis war schnell gezahlt und ein Treffpunkt und Zeit wurden noch für die Rückfahrt ausgemacht.Der erste Blick auf die Fälle war schon der Hammer auch wenn die Gischt die Sicht deutlich beeinträchtigt hat. Es ist schon beeindruckend zu sehen wie sich der Sambesi über eine Breite von 1708 Metern und ein Höhe von gut 107 Metern in die enge Schlucht stürzen. Wir sind jeden Aussichtspunkt abgelaufen und haben uns von der Gewalt des Wassers und der tropischen grünen Landschaft faszinieren lassen. Ich Filmte und Fotografierte was das Zeug hielt und konnte meine Kamera nun endlich auch mal auf Wasserschutz prüfen. Zum Glück ging alles gut und selbst der stärkste Wasserschwall konnte meiner geliebten D4 nichts anhaben. Fasziniert sahen wir die Adrinalinjungies auf der sambesischen Seite wie sie im Devils Pool badeten, echt verrückt. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht das wir auch noch einen gewaltigen Adrinalienschub erhalten werden aber dazu kommen wir später. Auch wenn die Fälle wegen der Trockenzeit nicht so viel Wasser hatten war es trotzdem einer der Höhepunkte unserer Reise. Am frühen Nachmittag ging es zurück nach Botswana wieder Stempel Ausreise, Stempel Einreise und spät nachmittags konnten wir wieder das Treiben am Senyati Wasserloch verfolgen. Mit vielen Elefanten und dem Gedanken, an das nun für 10 Tage bevorstehende Abenteuer, ließen uns zufrieden auf den nächsten Tag blicken. Früh aufgestanden und noch den Sonnenaufgang am Wasserloch fotografisch festgehalten ging es nach dem Frühstück über Kasane, zum 20 Km entfernten Sedudu Gate.

Die Viktoria Fälle sind ein überwältigendes Naturschauspiel.

22.-23.08.2015 Ihaha Camp Site an der Chobe Riverfront
Mit allen Unterlagen, Camp-Vauchers und Rechnungen checkte ich am Gate ein. Die mich ungläubig anschauende Rangerin, zeigte mir, dass es wohl eher selten ist das jemanden für 10 Tage in die Wildnis zieht. Ich konnte Sie aber überzeugen denn das ist genau das was wir wollen. Ich bezahlte die kompletten Parkeintritte und nach dem ich Ihr versichert hatte Lebensmittel und Getränke reichlich dabei zu haben, startete nun unser Abenteuer. Wir wollten direkt am Fluss zu unserem ca. 40 Km enfernten Camp fahren. Das Tiefsandfahren war kein Problem und als wir auf die weite Ebene der Chobe Riverfront kamen, das blau des Chobe Rivers im Hintergrund, Zebras, Büffel und Impalas sahen, stellten wir beide gleichzeitig fest, hier ist das Paradies. Die Lichtstimmung gepaart mit dem Gefühl so richtig in der Wildnis zu sein, das Auto als unser Zuhause immer dabei, war ein so intensives Gefühl das der Afrikavirus den wir eh schon hatten, nochmal mutiert ist. Während wir so unseren Gedanken nachhingen sahen wir einen Jeep mit Guide und zwei Lodgegästen die eine Panne hatte. Wie in der Wildnis üblich wird natürlich gehalten und Hilfe angeboten. Ich stieg aus und wollte schauen was ich tun kann als der Guide etwas aufgeregt meinte ich solle direkt vor sein Jeep fahren. Ok mir war klar er braucht Batterieüberbrückung. Ich stellte mich direkt vor seine Motorhaube und will das Überbrückungskabel aus dem Auto holen als Sabine dann etwas energisch meinte hier sind Büffel. Jetzt erst sah ich die schon etwas nervösen Kameraden und verstand wieso ich das Auto so hin stellen sollte. Es sollte als Schutz vor den bis 800 Kg schweren Kolossen dienen. Naja, ging ja noch mal gut. Schnell war klar das der Anlasser das Problem war. Hätte ich eine Hammer gehabt wäre das Problem sicherlich schnell gelöst gewesen aber so fuchtelte der Guide als am Batteriekabel rum ohne glaube ich zu wissen was sein Problem ist. Jedenfalls sprang der Motor wie aus dem Nichts dann. Der Guide bedankte sich und sogar die etwas komisch wirkenden zwei Lodgegäste konnten sich zu einem „thank you“ durchringen. Wir fuhren weiter und erlebten eine gigantische Büffelherde die an unserem Auto vorbei zog. Es war uns nicht möglich zu erfassen um wie viele Tiere es sich handeltet, ist ja auch egal, es war ein tolles Erlebnis. Bei einem Picknick lernten wir die Frechheit der Meerkatzen kennen, welche sich wohl auf Sandwiches spezialisiert hatten. Kurz vor dem Camp haben wir, zum Glück erst nach dem Picknick, schon weitem Verwesungsgeruch war genommen. Ein toter Elefant wurde von mehreren Geiern zerlegt. Der Gestank war bestialisch und ich konnte nur kurz filmen und fotografiert sonst hätte ich das Auto vollgekotzt. Das ist halt Natur. Eine paar Kilometer weiter in dieser traumhaften Landschaft sind wir im Ihaha Camp angekommen. Hier trafen wir unsere Mitreisenden vom Viktoria Falls Ausflug wieder. Sie wollten sich einfach mal das Camp anschauen, fuhren aber wieder nach Senyati zurück. Der Ranger am Gate erzählte uns noch Löwen unweit des Camps und wir sollten uns die mal ansehen. Das taten wir auch aber leider waren die Kätzchen zu weit weg und nach unserem Etosha Löwen war das natürlich nicht so spannend. Das Camp liegt einsam und traumhaft schön direkt am Chobe Rivers und obwohl hier in letzter Zeit einige Überfälle auf Touristen verübt wurden, genossen wir den Aufenthalt und versuchten das unterschwellige ungute Gefühl zu verbannen. Trotzdem hatte ich in nder Nacht das Messer und die Zwille mit im Zelt auch wenn das wohl im Ernstfall eher zweifelhaften Schutz bietet. Die Patrouille der Ranger tat Ihr übriges für unser Wohlbefinden. Als das Feuer brannte und wir uns so langsam auf das Essen freuten passierte etwas ganz anders. Eine Käferinvasion machte es uns unmöglich draußen zu bleiben. Da es gerade dämmerte vermutete ich zum Glück richtig, dass es sich bei voller Dunkelheit erledigt hat. So war es auch, eine halbe Stunde später lagen zwar überall die Brummer, die an Marienkäfer nur ohne Punkte erinnerten, rum und es war wieder ruhig. Ist schon der Hammer was die Natur so für Überraschungen auf Lager hat. Jetzt kamen die Paviane von Ihren täglichen Streifzügen zurück und suchten sich Ihren Stammbaum für eine sichere Nacht.. Was ein Gebrüll. Hinterlistig versuchten die Kerle unsere Lebensmittel zu klauen, was auf Dauer echt nervig war. Dem Boss hatte ich erwischt wie er im Auto schon das Nudel Paket in der Hand hatte. Nach heftigen Anschreien trotte er gelassen von dannen. Ok, bei nächsten Mal gibt’s mit der Zwille was auf den Pelz. Die Affen verschwanden jedoch bald in Ihren Schlafbaum direkt an neben unsrem Stellplatz und nach einiger Zeit war absolute Ruhe. Die Nacht verläuft zum Glück friedlich und wir hatten keinen unliebsamen Besuch von irgendwelchen Banditen und Räubern. Den Tag verbrachten wir mit einem morgendlichen und abendlichen Gamedrive und in der Mittagszeit mit einem kleinen Schläfchen und extrem relaxen in unseren bequemen Camping Stühlen. In der Abendsonne direkt am Chobe River hatten wir dann wunderschöne Giraffen mit Elefanten und eine riesige Büffelherde. Das goldgelbe Gras, blauer Himmel, Vogelzwitschern überall Wahnsinn ich komme schon wieder ins Schwärmen. Unglaublich war, das die Käferinvasion zu selben Zeit genauso stattgefunden hat wie tags zuvor, doch diesmal waren wir vorbereitet und haben erst danach angefangen zu kochen. Auch auf unsere Affen war Verlass und pünktlich fanden sie sich wieder ein um in den Baum zu kraxeln. Auch diese Nacht war friedlich und wurde nur von Löwengebrüll unterbrochen, was eine Spannung. Am nächsten Tag hatten wir eine lange Etappe zum Linyanti Camp im Westen des Chobe N.P. vor uns.

Die Abendsonne im goldengelben Gras der Chober Riverfront lässt einen vom Paradies träumen.

24.08. – 25.08.2015 Linyanti
Die 140 km lange Fahrt ging früh morgens los, und auf unserem Gamedrive Richtung Ngomo Gate war es gerade in der Morgensonne wieder ganz besonders schön. Wir sahen viele Zebraherden die dabei waren von der namibischen Seite den Chobe River nach Botswana zu überqueren. Das sah toll aus.

Die Piste war sehr tiefsanding doch bisher haben wir uns auch ohne den Reifendruck zu reduzieren durchgewurschtelt. Am Gate war wieder der Eintrag in eine Auscheck-Liste erforderlich. Ich fragte mich immer wieder ob das irgendwie Sinn macht. Auf dem Tresen der Büros lagen unzählige Bücher rum die alle mit irgendwelchen Gäste und Autodaten handschriftlich vollgeschrieben werden. Naja – jedenfalls haben wir immer alles anständig ausgefüllt. Weiter ging es für 50 Km auf guter Teerstraße und durch 2 kleinere Dörfer. In einem kleinen Shop am Ende der Teerstraße konnten wir noch ein paar kühle Getränke kaufen und dann ging es los 10 Tage Wildnis lagen nun vor uns. Wir ließen nun auch die Luft aus den Reifen ab. Moderat und nicht wie empfohlen auf 1,3 bar sondern ich war der Meinung auch 1,8 bar sollten reichen und ich hatte Recht, denn wir kamen damit ohne Probleme nach Linyanti. Die Straße oder sagen wir mal besser die zwei Fahrspuren, für jeden Reifen eine, ging kerzengerade Richtung Süden. Das Fahren machte Spaß und die Landschaft war auch sehr schön. Man spürte förmlich wie die Wildnis so langsam Besitz von einem ergriff. Hier und da gab es auch mal ein paar Tiere zu sehen aber im Großen und Ganzen war dies doch eher eine Verbindungsstrecke. Bevor wir aber nach rechts Richtung Westen abbogen sahen wir an einem Wasserloch plötzlich eine Herde der seltenen Rappenantilopen. Das sind sehr erhaben und tolle Tiere. Jetzt sahen wir wieder mehr Tiere und öfters kreuzten Elefanten unseren Weg. Nach einer engen Kurve erschreckten wir eine Elefantenherde an einem großen Wasserloch. Wir waren sehr überrascht als die Tiere mit lauten Tröten und sehr ängstlich krachend im Dickicht verschwunden sind. Wir erklärten uns das damit, dass Dickhäuter nicht so an Autos, Menschen und Lärm gewöhnt sind. Zum einen ist es ein gutes Gefühl, man will ja die Wildnis erleben, zum anderen wird es aber schwieriger die Tiere zu beobachten. Wir stellten aber bald fest das die Gedanken eigentlich überflüssig waren, denn kurze Zeit später stand ein entspannter Elefant direkt auf unserem Camp in Lnyanti. Gemütlich und ruhig verschwand er dann kurze Zeit später im Busch. Wir genossen den schönen Nachmittag auf unserem Platz und übten ein wenig Englisch bei einer Unterhaltung mit zwei Jungs die in dem Camp arbeiteten. So haben wir dann einiges erfahren können über, Bildung, Schulsstemen, Arbeit, Verdienst und die Abhängigkeit von Diamanten. Wie immer machten wir Abends Feuer und kochten. Nachts hatten wir dann Hippobesuch und der schwarze Koloss schlich um unseren Hilux. Sabine war wie immer total aufgeregt und fasziniert von den nächtlichen Begegnungen. Der nächste Tag verlief ohne große Höhepunkte und wir genossen den ganzen Tag auf dem Camp. Es war so schön, friedlich und ruhig und auch wenn sich die großen Tiere nicht blicken ließen konnten wir doch jede Menge Vögel und auch kleinere Tiere beobachten.Ich kam sogar so zur Ruhe das ich angefangen habe ein Buch zu lesen. Das will schon was heißen. Wir kamen noch ins Gespräch mit unseren Zeltnachbarn und erfuhren das Diana aus den USA nun schon zum 15 mal in Botswana war und mit 2 Guides individuell unterwegs ist. Obwohl Sie die ganze Welt bereist hat, ist für Sie Botswana das schönste Land der Welt.Noch war ja unser Urlaub im vollen Gange aber wir hatten aber schon so eine Vorahnung das es uns ähnlich gehen könnte. Nach einer weiteren etwas kühlen Nacht mit Leopardengebrüll am frühen Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Savuti und waren schon gespannt ob der legendäre Ruf des Camps mit seinen vielen Elefantenbullen stimmt und waren nach einem Tag relaxen wieder voller Tatendrang.

Absolute Ruhe und Einsamkeit an den Sümpfen des Linyanti

26.08. – 27.08.2015 Savuti
Die Fahrt nach Savuti war doch recht tiefsandig. Wir sind auch nicht die berüchtigte direkte Strecke der Savutiroad gefahren sondern haben 20 Kilometer Umweg in Kauf genommen. Uns war es egal, der Weg ist das Ziel und so konnten wir auf der Fahrt immer wieder Elefanten und Giraffen beobachten. Am Goah Gate mitten im Nirgendwo waren wieder die Formalitäten fällig. Buchungen und Vauchers vorzeigen und in einer der vielen Listen eintragen. So langsam habe ich Übung. Am Camp angekommen das gleiche Spiel nochmal aber was soll‘s muss ja alles sein Ordnung haben. Wir hatten Stellplatz 5 welcher sehr schön etwas abseits mitten im Busch lag, allerdings mit einem weiten Weg an zu dem Waschhaus. Das Waschhaus wurde wegen der Elefanten mit einer großen Mauer geschützt und errinert an eine Festung. Wenigsten sind dann die Rüsselfreunde nicht beim Duschen allgegenwärtig. Der Platz war riesig und wir machten erst mal Mittagspause. Viele Tukane und Erdhörnchen beteiligten sich an unserem Essen und es war gut was los. Gegen Nachmittag sind wir dann nochmal aufgebrochen, haben an dem kleinen Shop zwei kalte Dosen gekauft, Feuerholz geordert und sind in die Savuti March gefahren. Was eine Landschaft, einfach schön das gelbe Gras die Akazien, Elefanten, Giraffen, Gnus und vieles mehr. Wir trafen Diana von Linyanti wieder und stellten fest das viele Afrikabegeisterte auf denselben Routen unterwegs sind. Was ich aber grass fand war, dass die Knochen und Schädel von Elefanten überall rumlagen. Es war irgendwie ein komischen Gefühl wenn der Tot so allgegenwertig ist. Gegen Abend sind wir dann noch zum Sonnenuntergang an die Harvey Pan gefahren. Dies ist ein großes Wasserloch in der Nähe des Camps und wohl sehr beliebt bei vielen Elefantenbullen. Wie die Natur es aber wollte war bei unserem Besuch das Wasserloch ausgestorben und nicht mal ein Warzenschwein ließ sich blicken. Wir warteten lange und genossen die letzten Sonnenstrahlen bevor es zurück zum Camp ging. Am Camp angekommen brachte uns ein Ranger das Holz, ich hätte nicht gedacht das es klappt aber hier tut man Afrika sicherlich auch ein wenig unrecht, irgendwie funktioniert vieles, wenn auch etwas anders als wir es gewohnt sind. Durch den weiten Weg zum Duschblock gingen wir beide noch im hellen Duschen, nachts wollten wir den Weg auf keinen Fall machen. Frisch geduscht mit leckerem Essen am Lagerfeuer sitzend, den Stimmen Afrikas lauschen und einfach das Freiheitsgefühl genießen ist unbeschreiblich. Leider ist man immer viel zu schnell müde und so sind wir auch relativ schnell ins Zelt gekrabbelt. Die Nacht war außer einem Hyänenbesuch ruhig. In der Morgendämmerung sind wir dann durch Löwengebrüll wach geworden. Unser Zelt war schnell zusammengeklappt das Frühstück auf später verschoben und los ging es auf die Piste. Wir wollten die Löwen suchen. Anscheinend hatten die anderen Gäste des Camps dieselbe Idee und eine Reihe von Auto ganz in der Nähe des Camps war ein Zeichen, hier sind die Löwen. Gemächlich und völlig unberührt von den Autos stapften ein toller männlicher Löwe mit dunkler Mähne und sein Partnerin in der Morgensonne durch das goldgelbe Gras. Das sah wirklich gigantisch aus und erinnert an große Hollywood Produktionen. Viel zu schnell ging es wieder vorbei und als das Pärchen im Busch verschwunden war, sind wir zum Frühstück zurück ins Camp gefahren. Da wartete schon die nächste Überraschung und was dann folgte war wohl unser persönlicher Höhepunkt des Urlaubs.

Aber der Reihe nach.
An unserem Platz angekommen meinte Sabine nur ganz trocken „schau mal wir haben Besuch“ Ich sah erst gar nicht um was es ging aber dann erkannte ich keine 30 Meter entfernt einen Elefantenbullen wie er sich an den Blättern der Bäume bediente. Ok, er hat uns gesehen wir Ihn und alles war friedlich.Wir frühstückten ganz normal unterhielten uns und beobachten natürlich immer noch unseren Freund im Gestrüpp aber auch er schien die Situation ohne Stress zu erleben. Es war einfach toll beim Frühstücken diesen großen Bullen zu beobachten. Als dieser so langsam Anstalten machte aus dem Busch zu kommen stellten wir uns die Frage was tun ? Naja eigentlich war uns beiden klar dass wir jetzt hier sitzen bleiben und nicht ins Auto gehen wollten. Es war ja alles so friedlich. Wir hatten sogar noch Zeit die Kameras zu holen, denn egal was jetzt passieren sollte, es sollte auf den Chip der Kamera. Der Elefant kam nun etwas zügiger und mit fächernden Ohren auf uns zu. Er beobachtet uns ganz genau. Es war Wahnsinn wie viel größer ein Elefant wird wenn er ein paar Meter auf Dich zukommt. So langsam dachten wir oh, oh, ob das die richtige Entscheidung war. Jedenfalls waren wir mucksmäuschenstill und außer einer minimalen Kamerabewegung bewegten wir uns nicht. Der Koloss stand jetzt vielleicht noch 4 bis 5 Meter vor uns und nur die Feuerstelle lag zwischen uns und dem Elefant. Diese hinderte Ihn auch daran noch näher zu kommen. Er prüfte mit seinem Rüssel unseren Tisch und reagierte komischerweise nicht auf die Schüssel mit Wasser die dort stand. Wir hatten beide Herzrasen einem so großen Tier so nahe zu sein war doch mehr als der Verstand erst mal verarbeiten kann. Die Kamera lief immer noch und als der Elefant dann einen Schritt zurück ging dachten wir beide schon, puh das haben wir geschafft aber weit gefehlt. Mit zwei Schritten und einer Drehung umging er die Feuerstelle und Stand nun direkt vor mir. Ich meine direkt, nicht 2 Meter oder 1 Meter entfernt, nein Fuß an Fuß und keine 50 cm vor mir. Ich schaute 4 Meter nach oben sah nur Stoßzähne und einen riesigen Kopf mit fächernden Ohren. Ich war kurz vorm Herzinfarkt aber auch irgendwie entspannt, da egal was jetzt noch passieren sollte, ich hatte es nicht mehr in der Hand. Die Kamera lief immer noch aber als ich den Schwenk nach oben machen wollte habe ich zweimal einen Schlag auf meinen Arm, naja für den Elefant war es wohl eher ein leichter Schupser, mit dem Rüssel bekommen und mit dem Filmen war es vorbei. Jetzt hatte ich aber wirklich so richtig Schiss. Nach einer gefühlten Unendlichkeit war es jedoch geschafft und friedlich und so entspannt wie die ganze Zeit trottete unser neuer Freund von dannen und hinter lies zwei Menschen die voller Adrenalin waren und das Erlebte kaum glauben konnten.Sabine und ich waren fast schon verstört und der ganze Tag war gedanklich durch unser Erlebnis bestimmt. Ob wir dieses allerdings nochmal so erleben wollten, schwierig zu beantworten, jedenfalls war dies eines der nachhaltigsten Erlebnisse meines Lebens und als ich diese Zeilen hier aufgeschrieben habe war alles wieder so real und mein Herz fing wieder an schneller zu schlagen.So aufgeladen diskutierten wir gefühlt Stunden und auch den Rangern die unsere Feuerstelle säuberten und den Müll leerten zeigten wir den gerade aufgenommen Film. Die erstaunten Gesichter verrieten uns wirklich was Außergewöhnliches erlebt zu haben. Später fuhren wir wieder zum Harvey Pan und wurden nun auch hier von vielen Elefantenbullen begrüßt die sich in dem großen Wasserloch bedienten, tranken und badeten. Hier haben wir dann auch gemerkt dass wir ein kleines Trauma hatten, denn immer wenn einer der friedlichen Kolosse näher auf uns zu kam hatten wir selbst im Auto schon etwas Schiss. Wir erlebten noch eine Herde Gnus, viele Giraffen die aber aufgeschreckt durch übermütige Elefanten das Weite suchten und konnten den Tag am abendlichen Lagerfeuer gar nicht oft genug Revue passieren lassen.

Savuti wird uns Dank spektakulären Elefantenbegegnungen immer in Erinnerung bleiben

28.08. – 29.08.2015 Xakanaka
Am frühen Morgen ging es nun Richtung Okavango Delta in den Moremi N.P.Wir waren gespannt ob der gute Ruf des Xakanaxa Camps gerechtfertigt war. Die von uns gefahrene und bekannte Sandridge Road war bis auf ein paar wirkliche extrem tiefsandige Bereiche für uns kein Problem und man merkt so langsam die Erfahrung und Übung im Sand.Auf der Strecke gab es immer wieder Elefanten und Giraffen zu sehen aber da wir eine recht große Strecke zu fahren hatten wollten wir nicht zu lange Tiere beobachten. Bis zum südlichen Gate des Chobe N.P. ging es zügig voran und wir lagen gut im Zeitplan. Nach dem obligatorischen austragen unsere Daten am Gate ging es nun nach Westen Richtung North Gate des Moremi N.P. Parks.Die Strecke war zügig zu fahren da es eine breite Schotterpiste war die eigentlich schon fast wie eine Teerstraße gewirkt hat. Nur auf Schlaglöscher mussten wir höllisch aufpassen. Kurz vor dem Parkeintritt am Kwai River mussten wir uns nun zum ersten Mal mit einer Wasserdurchfahrt auseinander setzen. Die wurde zum Glück durch zwei einheimische Jungs für ein kleines Trinkgeld geregelt. Sie zeigten uns den Weg und sicher kamen wir durch die überschwemmte Straße. Lustig waren nur Sabine und Ihre Reaktion und hier zahlt sich dann Urlaubsvorbereitung deutlich aus. Als wie aus dem Nichts die Jungs plötzlich am Auto standen wurde Sabine etwas hektisch, mach das Fenster zu was wollen die etc. Ich lachte mich schlapp da ich ja durch meine Recherche genau wusste was die Jungs wollten. Ich habe mich köstlich amüsiert und konnte Sabine dann auch wieder beruhigen. Kurz vor dem Gate führen wir über die viel beschriebene Holzbrücke und ich muss sagen dass ich vollstes Vertrauen in die Baukunst der Botswaner hatte. Die Formalitäten waren schnell erledigt und das Abenteuer Okavango konnte starten. Wir wollten so weit als möglich am Ufer des Kwai Rivers fahren und dem Hippo Pool einen Besuch abstatten. Landschaftlich ein Traum, Wälder, Überschwemmungssümpfe, abgestorbene Bäume und ein Weg der als solcher kaum noch zu erkennen war. Einfach gigantisch aber es hatte auch seinen Preis. Ich und Sabine verloren vollkommen die Orientierung und da wir noch eine gute Strecke vor uns hatten und es schon Nachmittag war wurden wir etwas unruhig. Zum Glück konnten wir uns dann an der Sonne orientieren, wir wussten ja es geht nach Westen und als wir dann den Hippo Pool fanden konnten wir uns zumindest wieder nach den Shell-Karten richten. Die Hippos lagen alle direkt am Ufer und taten so als ob sie schlafen aber sie beobachteten uns auf Schritt und Tritt und wenn man mal gesehen hat wie schnell die behäbig wirkenden Tiere aus dem Wasser kommen weiss Bescheid das hier höchste Vorsicht geboten ist. Nach einem Sandwich auf der etwas wackligen Ausichtsplattform ging es zügig weiter nach Xakanaxa. Ein paar Kilometer weiter Stand wieder eine Wasserdurchquerung an aber diesmal ohne Unterstützung, also Schuhe aus die Umgebung so gut als möglich nach wilden Tieren gecheckt und ab durchs Wasser. Ein paar Warzenschweine und Impalas ergriffen die Flucht. Ich knietief im Wasser rund um uns absolute einsame Wildnis, was ein Abenteuer. Trotzdem entschieden wir uns einen Umweg in Kauf zu nehmen. Wir trauten uns die Durchfahrt nicht zu, gerade auch, weil Wasserschäden nicht versichert sind und uns einfach auch die Erfahrung gefehlt hat. Heute würde ich wohl sagen alles kein Problem. Also zurück und wieder verfahren was ein Mist, so was kenne ich eigentlich nicht aber bei dem Gewirr an Wegen, Kurven und Kreuzungen eigentlich kein Wunder. Wir trafen noch ein paar Ranger die mitten im Tiefsand eine Panne hatten und am Schrauben waren, wir wollten helfen aber Sie schienen alles im Griff zu haben und versicherten uns das wir auf dem richtigen Weg waren. Nachdem wir uns nach einer guten Stunde Fahrzeit nochmals bei einem entgegenkommen Fahrzeug versicherte auf dem richtigen Weg zu sein, erreichten wir Xakanaxa. Bevor wir eincheckten besuchten wir noch die 5 Km entfernten Paradies Pools. Wow, was eine gigantische Landschaft, uns hat es umgehauen. Es sah aus wie wie eine anderen Welt. Wiesen wie auf einem Golfplatz, Sandige Abschnitte mit abgestorbenen Bäumen, Wasser, dazu blauer Himmel, Impalas im grünen Gras, ja hier ist das Paradies und war des bisher schönste Landschaftsabschnitt. Nachdem emotionalen Gefühlsausbruch ging es zum Gate zurück und dann weiter zu unserem Stellplatz. Wir wurden dort gleich wieder von einem unserer Freunde begrüßt. Keine 20 Meter entfernt entspannte im Schatten eine großer Elefantenbulle. Durch unsere Savuti Erfahrung waren wir doch sehr entspannt, genossen die Traumlage an der leider nicht zu sehenden Lagune, da hier hohes Riedgras einen undurchdringlichen Dschungel bildete. Später war es wieder super spannend, am Lagerfeuer zu sitzen und auf die Gebräuche in der Umgebung zu lauschen. Hier ein Rascheln, da ein Brüllen, Äste kacken einfach Spannung pur. Die Müdigkeit nach einem guten Essen am Feuer ließ uns wieder früh schlafen gehen aber es sollte eine kurze Nacht werde. Denn mitten in der Nacht sind wir durch das Brechen von Ästen aufgewacht und konnten aus dem Zelt heraus sehen wie sich ein Elefant an dem Baum direkt neben unserem Zelt zu schaffen machte. Da noch Vollmond war konnten wir das Schauspiel aus nächster Nähe gut beobachten und hofften dass sich der Kollege nicht doch irgendwie von uns belästigt fühlte oder wir Ihn durch irgendwas erschreckten. Aber alles blieb friedlich und nach einer Zeit trottete er davon und wir oder besser zumindest ich fiel wieder in den Schlaf. Sabine war da immer viel aufgeregter und musste alles noch weiter ausleben. Die Nacht war wie immer bei aufkommender Dämmerung vorbei, da uns meistens die Blase aus dem Zelt trieb. So konnte wir beim Frühstück und aufgehender Sonne den neuen Tag begrüßen.Heute sollte es auf ausgiebige Gamedrives gehen und gegen Abend hatten wir eine Bootsfahrt an der Bootsrampe des Camps durch die Xakanaxa Lagune gebucht. Die Landschaft nahm uns gefühlsmäßig echt mit, es war einfach traumhaft schön, so grün und bunt, überall Wasser, Impalas, Hippos unzählige Vögel, Zebras, Elefanten ich kann das alles gar nicht wiedergeben wie toll es war.Als ein Highlight bleibt mir aber die riesige Büffelherde in Erinnerung. Als wir auf die Deadvlei Insel fuhren die wiedermal nur mit einer Wasserdurchquerung zu erreichen war fanden wir uns an der nächsten Kurve mitten einer Büffelherde wieder und sorgten für mächtig Unruhe. Zügig aber mit Bedacht durchquerten wir die Herde wobei immer wieder einer der bis zu 800 Kg schweren Tiere schnaubten und ihren Unmut zeigten. Keine 500 Meter weiter sahen wir dann auch das Ziel der Tiere eine Große Lagune die Sie zum Trinken nutzenden. Wir standen genau gegenüber und konnten die nächste Stunde beobachten wie es immer mehr Büffel wurden. Es war ein kommen und gehen und unmöglich zu sagen um wie viele Tiere es sich handelte aber so aus dem Bauch geschätzt würde ich sagen so 300 bis 400 Büffel sollten es gewesen sein.Der Moremi N.P. ist bekannt für riesige solcher Herden. Wir fuhren kreuz und quer durch diese schöne Landschaft immer mit dem Gefühl hoffentlich finden wir auch wieder zurück aber da ich das hier jetzt schreiben kann ist ja klar dass es geklappt hat. Rechtzeitig zu unserer Bootstour waren wir an der Rampe und noch ein paar weitere Abenteurer fanden sich ein und fragten ob sie mit unserer gebuchten Tour mitfahren könnten. Natürlich konnten Sie dafür wurde es umso billiger. Mit 6 Erwachsenen und 2 Kindern ging es 2 Stunden durch dichtes Riedgras, Kanäle und Lagunen. Die untergehenden Sonne tat Ihr übriges auch hier wieder eine paradiesische Landschaft zu erleben. Wir fuhren an ein paar teuren Lodges vorbei die keiner von uns gegen einen Camp Site eintauschen wollte und dies nicht nur wegen dem stattlichen Preis von 1000,- p.P. Nacht. Als die Sonne kurz vor dem untergehen war fanden sich die ganzen Wasservögle zum Großteil Reiher und Komorane an bestimmten Sammelpunkten für die Nacht ein. Das war schon ein Schauspiel wie einer nach dem andern angeflogen kam um sich einen Nachtplatz zu sichern. Kurz vor Dunkelheit kamen wir zurück und konnten den Abend mit tollen Erinnerungen an unsere Erlebnisse und Abenteuer bei Nudeln und Tomatensoße am Lagerfeuer abschließen.

Paradiesische Wasserlandschaft die auf unsere Erde einmalig ist.

30.08. – 31.08.2015 Third Bridge
Am frühen Morgen sind wir nach Third Bridge aufgebrochen. Die Strecke war kurz und kam einem Gamedrive gleich Wir sahen viele Giraffen, Zebras, Gnus und natürlich wie immer und überall Impalas. Third Bridge ist die dritte Brücke am Camp. Da wir von Norden kamen passierten wir die Brücken 5 und 4 bevor wir die dritte Brücke erreichten. Doch von der Brücke war nicht viel zusehen die Hälfte davon Stand unter Wasser. Zum Glück kam uns ein Hilux entgegen und dann war uns klar, hier können wir problemlos durchfahren. Allrad und die Geländeuntersetzung rein und ab ging es. Das Wasser reichte bei der Durchfahrt bis kurz unter die Motorhaube was dem Hilux noch keine wirklichen Probleme bereitete, man sollte nur vermeiden stecken zu bleiben. Auch wenn es sich im Auto tiefer anfüllt als es von außen aussieht haben wir das locker gemeistert und waren nun im Third Bridge Camp. Am Gate war wieder einchecken angesagt, leider mussten wir den Platz mit einem älteren deutschen Paar teilen. Der Platz war zwar groß aber so toll fanden wir das nicht obwohl es zwei Feuerstellen gab, hatte ich den Eindruck hier wird doppelt abkassiert. Zum Glück hatten wir den Platz am nächsten Tag für uns alleine. Nach einer kurzen Mittagspause hat es uns wieder auf die Piste gezogen. Wir wollten die Mobame Insel umrunden da diese Landschaftlich toll und sehr Tierreich sein sollte. Gut, die Landschaft war wirklich super, Palmen, Wälder, Steppe, Sumpf und viel Wasser liesen unser Herz höher schlagen aber Tiere waren erst mal nicht so viele zu sehen. Hier und da ein paar Zebras, Impalas, Paviane und natürlich viele viele Wasservögel. Ich glaube wir waren auch etwas verwöhnt aber das ist Natur und das Bild kann sich innerhalb von Minuten ändern. So geschah es auch als wir aus einem dichten Wald auf eine weite Steppe kamen entdeckte Sabine von weiten ein männlichen Löwen auf uns zu kommen. Hey wir waren ganz alleine, sollten wir den Löwen wirklich für uns alleine haben. Ich stellte das Auto so hin das wir beide gute Sicht hatten und hoffte darauf dass der Kerl noch näher kam und sich von uns nicht stören ließ. So war es auch, keine 10 Meter entfernt blieb er stehen, schaute interessiert in unsere Richtung um sich gleich darauf hinzulegen. Was ein Bild der Wind ließ die Mähne des Löwen wehen und das goldgelbe Gras und die freie Steppe machten das Afrikabild perfekt. Ich filmte und machte Fotos bis der Arzt kam, der Kerl war aber auch einfach zu schön und ein richtiger Poser. Da wir beide Fenster aufhatten konnten wir auch die Geräusche wahrnehmen und plötzlich meinte Sabine etwas aufgeregt hier schau mal, da liegt ja noch einer. Was, der hat doch eben noch nicht da gelegen, den hätten wir doch gesehen. Sabine ist es nur aufgefallen weil Sie ein kurzes Schnaufen gehört hat. Da hat sich der Kamerad doch still und heimlich angeschlichen während wir den Löwen auf der anderen Seite beobachte haben. Botswana, hier scheint alles möglich zu sein. Wir beobachten nun beide im Wechsel und es war toll, wir waren das einzige Auto weit und breit und hatten unsere Löwen haut nah und direkt beim Auto, Hammer. Der Nachzügler verzog sich allerding bald ins Gestrüpp was den Poser dazu veranlasste auch die Biege zu machen. Er verschwand so wie er gekommen war in der Steppe und verschmolz nach kurzer Zeit komplett mit dem Gras. Zufrieden und mit diesem Grinsen, ich habe Löwen gesehen, fuhren wir zurück, zum Camp. Auch in Third Bridge waren die Duschen und Toiletten wieder gut. Frisch geduscht genossen wir wieder dieses unbeschreiblich Glück hier sein zu können, den Sonnuntergang zu genießen und das alles erleben zu dürfen. Wir sagten uns oft wie gut es uns geht und was wir für eine privilegiertes Leben führen können. Dafür sind wir dankbar und es ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Die sooft zitierten nächtliche Hyänenbesuche blieben leider aus aber dafür konnten wir bei Vollmond ein grasendes Hippo beobachten. Wenn so ein Watz direkt unter einem am Kauen ist, hört es sich an als würde eine Spülmaschine laufen, unglaublich was Geräusche. Der nächste Tag war der letzte in der Wildnis. Wir wollten direkt nach Sonnenaufgang und unserem Frühstück, was immer aus Milch und Müsli. Tee und Kaffee bestand, den Tag mit Gamesdrives verbringen. Es ist ja so, dass wenn etwas zu Ende geht, man plötzlich nicht mehr genug davon bekommen kann. So ging es uns auch und mit schon ein wenig Wehmut fuhren wir kreuz und quer durch die Wildnis. Sahen Elefantenherden inklusive Jungen unseren Weg kreuzen, Giraffen , Zebras und noch mehr Elefanten es war einfach schön und immer wieder spannend da man nie wusste was an der nächsten Ecke passierte. Man denkt immer Elefanten sind nicht zu übersehen aber wir wurden eines besseren belehrt. Plötzlich neben dem Auto ein Elefant, der schon etwas gestresst die Ohren aufgestellt und auf dicke Hose gemacht und auf einmal waren wir mitten drin in der Herde, hey wo kommen die den plötzlich alle her ? Sie waren schon da nur haben wir sie nicht gesehen. Das kann gefährlich werden da viele Jungtiere dabei waren und man merkt es an dem Verhalten der Tiere das hier jetzt Vorsicht geboten ist. Wir fuhren so zügig weiter wie es der Weg zugelassen hatte um aus der Herde rauszukommen. Puh, Glück gehabt das ist echt nicht ohne. So fuhren wir weiter bis es dunkel wurde, sogar der Löwe vom Tag zuvor ließ sich nochmal blicken an fast der geleichenen Stelle, ist doch kaum zu glauben. Rechtzeitig im Camp angekommen genossen wir nun den letzten Abend in der Wildnis mit vollen Zügen und wollten eigentlich nicht hier weg, dafür war es einfach zu schön. Zum Glück ist ja morgen noch ein großer Teil der Strecke ein Gamedrive, so hatten wir noch einen kleinen Notnagel.

Afrikanische Wildnis wie im Bilderbuch

01.09. -02.09.2015 Maun und Rundflug über das Okavango Delta
Mit viel Wehmut packten wir unseren Kram zusammen, füllten die Reservekanister in den Tank damit wir auch kein Risiko eingehen vor Maun noch liegen zu bleiben. Unser Hilux hatte angeblich ein 160 Liter Tank aber ich traute der Tankanzeige nicht wirklich. Da diese nach 1000 Km nur noch Viertel voll anzeigte. Sollte das stimmen hätten wir einen ordentlichen Verbrauch gehabt. Egal, so waren wir auf der Sicheren Seite. Auf dem Weg Richtung Maun passierten wir nun die Zweite und kurze Zeit später die Erste Brücke. Tiere gab es auch noch Giraffen, Zebras, Gnus und kurz vor dem South Gate des Moremi N.P. auch noch eine Herde Elefanten die direkt vor unserem Auto die Straßen überquerten. So, das war es, am Gate ausgecheckt und auf der extrem holprigen Schotterpiste nach Maun geruckelt. Wir passierten eine Veterinär Kontrolle wo wir Schuhe und Reifen wieder irgendwelchen Chemikalien ausgesetzt wurden. Zum Glück haben sich unsere Schuhe bis jetzt nicht aufgelöst. In Maun angekommen checkten wir die nächsten zwei Tage in dem schönen Maun Rest Camp ein. Wir konnten uns ein Stellplatz aussuchen und haben den gefühlt schönsten Platz genommen. Der Blick ging auf den Thamalakane River und eigentlich war es echt ok aber halt nicht mehr die von uns so geliebte Wildnis. Nachmittags fuhren wir in die Stadt zum Flughafen um für den nächsten Tag einen Rundflug über das Okavango Delta klar zu machen. Der Flughafen liegt mitten in der Stadt. Uns stresste das alles, zu viele Menschen, der Verkehr einfach alles. Ich hatte zwar keine Buchung aber eine Mail von MacAir für unseren Flug am nächsten Tag. Im Office war das dann auch alles kein Problem und der einstündige Rundflug wurde uns für den nächsten Tag bestätigt. Das war es aber auch, keine Zahlung kein Beleg, wir sollten einfach am nächsten Tag um 15:00 Uhr da sein. Das Formelle wird dann alles geregelt. Eins vorweg, es klappte auch. Auf dem Rückweg sind wir noch in den Spar von Maun ein paar Sachen einkaufen gegangen und kurz vor dem Camp haben wir auch noch ein paar Scheite Holz vom Stand gekauft, im Spar wäre es billiger gewesen aber so hatten wir ein besseres Gefühl da wir einem einheimischen direkt das Geld geben konnten. Zurück im Camp liesen wir die Seele baumeln, gammelten rum und haben gelesen. Natürlich war nochmal Abends ein Feuer angesagt und die gekauften Steaks wurden gegrillt. Die waren echt sau lecker. Wir freuten uns auf den Flug über das Delta, es sollte ja der krönende Abschluss unser Botswana Reise werden. Die Nacht war kalt und laut. Wir hörten Musik, Kompressoren und leider keine Tiergeräusche mehr. Was eine Umstellung aber da muss man durch.Wiedermal von der Blase aus dem Zelt getrieben waren wir für unsere Verhältnisse spät dran aber wir hatten ja bis zum frühen Nachmittag Zeit und außer unserem Rundflug nichts mehr vor.Beim Frühstück beneideten wir unser Nachbarn die anscheinend Ihre Reise noch vor sich hatten, denn die stellten sich noch sehr unbeholfen an was das Zusammenpacken und abbauen anging, so ging es uns ja vor fast 3 Wochen auch. Ich war mittlerweile so relaxed das ich es echt genoss in meinem Buch zu lesen und einfach den Tag am Camp zu verbringen, irgendwie hatte das was und schneller als erwartet hies es dann, wir müssen los der Flug steht an. Die 20 Minuten zum Flughafen waren schnell gemacht und die Formalitäten waren nach kurzer Wartezeit auch erledigt.Wir waren nun zu sechst was den Flugpreis nochmals reduzierte. So genau weiß ich es nicht mehr aber es waren nicht mehr als 90,- Euro p.P. für den Flug. Das war echt ein guter Preis. Im MacAir Büro wurden wir abgeholt und durch den Flughafen geleitet. Es wurden die üblichen Sicherheitskontrollen durchgeführt und kurze Zeit später saßen wir in einem Kleinbus und führen über das Rollfeld zum Flieger. Sabine war etwas nervös aber die Freude auf das bevorstehende Erlebnis überwiegte dann doch. Am Flieger angekommen wurden die Sitzplätze verteilt. Ich hatte mal wieder das Glück neben dem Piloten sitzen zu können. Sabine saß zwei Reihen hinter mir. Mein Fotorucksack wurde in ein Fach am Flugzeugrumpf von außen verstaut und während des ganzen Fluges musste ich immer daran denken hoffentlich fällt da nix raus. Behangen wie ein Christbaum mit 3 Kameras nahm ich neben dem Piloten Platz und nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los. Ich fühlte mich im Cockpit vertraut, denn ich kannte den Flugzeug Typ von meinem Flugsimulator. Also wenn dem Piloten was passiert ich denke ich bekomme das hin. Nach kurzem Start ging es bedingt durch den Wind unruhig nach oben was ruhige Filmaufnahmen leider unmöglich machte. In gut 300 Meter Höhe flogen wir eine große Schleife über diese traumhafte und paradiesisch anmutende Landschaft. Ich filmte und fotografiert was die Kameras hergaben. Ein kurzer Blick nach hinten und freudiges Händewinken von Sabine, zeigte mir das auch Sie Ihren Spaß hatte. Wir sahen Elefanten, Hippos und nach einer extra Runde zeigte uns der Pilot sogar zwei der in Botswana sehr, sehr seltenen Nashörner. Ich war einfach nur begeistert konnte mich nicht satt sehen an den durch Tiere entstanden Wasserwegen. Palmen, Inseln, Flüsse und Seen dazu lieferte die tiefstehende Sonne die ein gewaltiges Farbenspiel. Leider ging der Flug viel zu schnell vorbei.Beim Landeanflug konnte man noch mal sehen wie sich die Stadt Maun sich in der Wildnis verliert. Was ein Erlebnis. Zufrieden den Flug gemacht zu haben sind wir zurück zum Camp und haben unsere letzte Nacht in Botswana mit den obligatorischen Nudeln, Sabine Ihrem Bier und mein Lemon Twist abgeschlossen.

Farbenspiele und Traumkulisse über dem größten Binnendelta der Erde.

03.09.2015 Namibia Zelda Game & Guest Farm
Heute hatten wir eine Mamut Tour von 530 Km vor uns. Von Maun bis nach Namibia zur Zelda Game & Guest Farm.Zum Glück war alles Gute Teerstraße und war kein Problem. Naja ein kleines hatten wir doch.Bei einer dieser unmotiviert durchgeführten Veterinärkontrollen habe ich nicht genau passend am Stoppschild gehalten sondern bin noch etwas weiter Richtung Schlagbaum gerollt. Das hat dem jungen Beamten wohl nicht so gut gefallen. Er machte auf dicke Hose und wollte mir in seinem gebrochen Englisch, gut meins war auch nicht besser, sagen das es 1000 Pula kostet. Hä, ich habe ein Stoppschild ein paar Meter überfahren und stand vor einem Schlagbaum, so einfach wollte ich es Ihm nicht machen. Ich sagte Ihm dass ich ja weiter vorfahren musste um das Schild lesen zu können wieso man hier halten muss und dieses Schild stand neben dem Schlagbaum. Meine Ausrede hatte wohl seinen Zweck erfüllt, plötzlich gab er mir die Hand lächelte und wollte den Kühlschrank sehen. Selbst die Würstchen ganz oben haben ihn nicht mehr interessiert und nachdem wir noch unsere Namen nannten verabschiedet er sich freundlich mit einem Handschlag bei mir. Sauber 100,- Euro gespart. Kurz vor Zelda waren wieder Grenzformalitäten angesagt. Diesmal achteten wir auf die Stempel und nach weiteren zwei Stempeln sind wir wieder in Namibia. In Zelda angekommen wurden wir sehr freundlich empfangen und konnten uns auch hier wegen Mangels Gästen einen Stellplatz aussuchen. Die Farm hatte schon fast Lodge Charakter. Wir buchten ein Abendessen für 18:00 Uhr und fanden es echt komisch über all die Zäune für das Wild zu sehen was dem Freiheitsgefühl aus Botswana nicht gut bekam. Leider ist der Farm eigene Leopard tags zuvor gestorben und so haben wir unsere Tierbeobachten nun auch abgeschlossen obwohl hier einiges zu sehen gibt und Gamedrives gemacht werden. Aber was soll noch kommen, gut die beworbenen Erdmännchen hätten wir gerne noch gesehen aber was soll‘s. Das Abendessen wurde als Buffet serviert und war sehr lecker. Fleisch, Gemüses, Kartoffeln, Salat und Nachtisch, es fehlte an nichts. In dem kleinen Speisezimmer saßen noch eine Deutsche Familie und ein etwas anstrengendes Apotheker Ehepaar aus Mannheim. Willkommen in der Zivilisation. Trotzdem war der Abend lustig und bei kühlen Getränken später an der Bar tauschten wir alle unser Urlaubserlebnisse aus. Für jeden von uns ging es am nächsten Tag zurück in die Heimat. Die Nacht war wieder mit Tiergeräuschen durchsetzt allerdings eher von einem blökenden Schaf und ein paar Kühen als von den wilden Tieren. Am nächsten Morgen machten wir nochmal Frühstück und verschenkten danach die Kühlbox samt Inhalt an einen Angestellten und sogar das nicht mehr genutzte Feuerholz wurde mit großem Dank gerne genommen. Jetzt wurde alles halbwegs gut zu verpackt und darauf geachtet nichts im Auto liegen zu lassen. Nach 3 Wochen Leben im Auto hatte alles seinen festen Platz und schnell war alles in unseren Reisetaschen verstaut. Noch schnell Duschen und die letzte Etappe nach Windhuk konnte beginnen.

04.09.2015 Heimreise
Die letzten 250 Kilometer verliefen ohne besondere Ereignisse nach dem Tanken standen wir genau auf dem Platz wo unser Abenteuer vor 3 Wochen begann. Wir hatten einen ziemlichen Frust aber so ist das leider nun mal. Wir müssen ja auch wieder Geld verdienen für unsere nächsten Reisen. Als unser Schalter dann aufmachte checkten wir ein und ich musste wie auf dem Hinflug wegen meiner Fotoausrüstung noch das Übergepäck zahlen. Ich sollte mich an dem Ticket Schalter von South Africa melden und das Übergepäck zahlen. Ich würde danach meine Bordkarten bekommen. Sabine wartete dirkt an der Gepäckaufgabe und ich ging nachdem mich nette Mensch an der Gepäckausgabe telefonisch angemeldet hatte zum Schalter der South Africa Airline. Was ich dann erlebte ist wohl nur in Afrika möglich und zum Glück war ich doch sehr gut erholt um das mit der nötigen Gelassenheit ertragen zu können.

Aber der Reihe nach.
Ich Stand nun am Schalter mit meinem Ausweis und der Karte für das Übergepäck. Mitarbeiter standen in dem Büro. Ich wartete und wartete und wartete nach ca. 10 Minuten ohne Reaktion der Angestellten klopfte ich mal vorsichtig an die Scheibe. Alle 5 Mitarbeiter schauten mich an aber das war es auch, keine Reaktion. Nach weiteren 5 Minuten war das Büro menschenleer und ich schaute blöd aus der Wäsche. Mein Puls stieg so langsam. Ein Blick zu Sabine und Ihr fragendes Winken machte deutlich das es hier zu lange dauert. Ich zuckte nur resignierenden die Schulter. Nach weiter 5 Minuten kam eine zugegeben recht hübsche Frau an den Schalter. Sie setzte sich ohne mich eines Blickes zu würdigen und startete den Rechner. Dann machte sich erst mal die rot lackierten Fingernägel schön. Borr ich bin bald geplatzt. Nach weiteren jetzt aber schon gefühlten 10 Minuten endlich eine Reaktion, Juhu es passierte was. Nach Abgabe von meinen Ausweis, Kreditkarte und dem Übergepäckformular konnte ich endlich das Übergepäck zahlen. Leider bekamich keine Quittung da im Moment Drucker streikte, ich solle später nochmal vorbei kommen. Na toll, was ist wenn der Beleg am Gate wichtig ist. Egal erst mal die Bordkarten abholen was trinken und dann noch mal schauen. Oh Wunder der Beleg lag ein halbe Stunde später am Schalter für mich bereit. Ich glaube in Deutschland wäre ich Amok gelaufen so aber dachte ich nur, das ist halt Afrika.

Der Flug nach Windhuk war schnell vorbei und bei allen zu erledigten Kontrollen und Formalitäten konnten wir fast nahtlos in den Flieger nach Frankfurt einsteigen. Das war echt cool. Wie das so immer ist hat sich der Rückflug schon gezogen aber da dies auch ein Nachtflug war konnten wir ab und zu Stündschen weg dösen. In Frankfurt angekommen ging alles Recht flott und Linda und Florian unser lieben Nachbarn holten uns am Flughafen ab.

Wir sind wieder zu Hause

Mein Fazit

Namibia,
ist wie in den Jahren zuvor immer wieder ein Erlebnis und die Gelassenheit und Ruhe die dieses Land ausstrahlt macht es für mich zu einem ganz besonderen Land.Der ewig blaue Himmel, die gigantischen Landschaften und das unkomplizierte und sichere Reisen macht es zu einem Ziel was danach schreit weiter bereist zu werden. Auch möchte ich Sabine das Land zeigen, denn bei diesem Urlaub haben wir ja nur einen kleinen Teil kennen gelernt.

Botswana,
ein Land der Superlative, mich hat es förmlich umgehauen. Dieses Freiheitsgefühl, das erlebte Abendteuer im Busch und Okavango Delta, die wilden Tiere, der Nervenkitzel, das Autofahren einfach alles hat meine Reiseempfindung nochmal auf eine andere Ebene gehoben. Für mich gehört Botswana zu den absoluten Highlights meines Lebens und wenn der drang auch noch andere Länder zu bereisen nicht so groß und auch nicht so teuer wäre, würde ich sicherlich regelmäßig Botswana bereisen.

Der Urlaub,
ohne lang überlegen zu müssen war dieser Urlaub einer, wenn nicht sogar der schönste und beste Urlaub den ich je gemacht habe. Die Art des Reisens, die Natur und das Abenteuer bei strahlender Sonne gemeinsam mit Sabine zu teilen war berauschend und hat mir gezeigt was wir beide für Afrika wie geschaffen sind.

Allgemein,
was für uns aber nicht weniger beeindruckend war, ist die Tatsache, dass alles aber auch wirklich alles geklappt hat. Jede Buchung war bestätigt, Das Auto hat gehalten, nicht mal einen der schon recht mitgenommen Reifen mussten wir wechseln und auch der Sand.

Gut der Urlaub hat seinen Preis aber der ist es allemal wert.

Wir kommen wieder, versprochen.

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2015 Philippinen

Südsee / PazifikPosted by Matthias Schmied Thu, September 24, 2015 07:07:03
Tauchurlaub in der Bucht von Busuanga - Wracktauchen

Busuanga ( Cashew Crove )
Chindonan Island ( Chindonan Dive Resort )
Sangat Island ( Sangat Island Resort )

2 Tage Stopover in Hong Kong

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2014 Namibia

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, September 24, 2015 07:04:17
11 Tage mit Hilux und Zelt durch Namibia - Fotoreise
Waterberg, Caprivi, Etosha, Spitzkoppe, Duesterbrook

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2014 Südafrika

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, September 11, 2014 10:46:16
Und wieder zog es uns in die Fernesmiley

Diesmal war wieder Südafrika das Ziel unsere Wahl. Wir wollten unbedingt wieder zu den Tieren aber auch ein wenig Küste und Strandspaziergänge sollten möglich sein.

Ein günstiger Flug ( 600,- ) mit Ethiopien Air, einem 3 Std. Zwischenstop (Addis Abeba) auf dem Hinflug und sage und schreibe p.P. 2 Gepächstücke a. 23 kg liesen uns nicht lange überlegen und der Flug war ruckzuck gebucht.

Die erste Etappe von Frankfurt nach Addis Abeba zog sich wie Gummi und Sabine und ich waren froh nach 7 Stunden aus dem Flieger zu kommen. Im Transitbereich war die Höhle los und die wenigen Toiletten waren restlos überfüllt und lange aber wirklich lange Warteschlangen waren die Folge. Auf unserem Rückflug haben wir die Erklärung dafür bekommen, doch dazu später mehr. Nach 3 Stunden ging es wieder in den Flieger und die restlichen 5 Stunden mit der Vorfreude auf den Urlaub waren schnell vorbei.
Die Airline ist eigentlich gut, jedoch etwas. Wenn man bedenkt das die Flotte mit zum großen Teil aus max. 2 Jahren alten Boings 787 und 777 besteht, sehen die Teile schon sehr gebraucht im Innenraum aus. Technisch sicherlich kein Problem da die Airline in der Star Aliance ist und meine Devise ist immer, wenn eine Airline in Frankfurt landen darf ist die auch sicher. Basta !!

In Johannesburg angekommen ging es super schnell durch den Zoll, das Gepäck war sofort da, der Mietwagen von Europcar, ein Mitsubischi ASX (SUV ) stand bereit und nach sage und schreibe 45 Minuten ging es vom Flughafen auf der N12 / N4 Richtung Middelburg. In Middelburg hatten wir eine Zwischenübernachtung geplant da wir die Strecke bis in Küstennähe nicht an diesem Tag geschafft hätten. Übernachtet haben wir im Oregon Guesthouse welches schön, sauber und auch sehr preiswert war.
Wir kauften an dem Abend noch die obligatorisch Kühlbox Getränke undLebensmittel für die Picknicks der nächsten Tage. Wir waren beide dann so platt das wir uns im Zimmer ein Sandwich schmierten und nicht nochmal loszogen um irgendwo was zu Essen.

Die Nacht war schnell vorbei, gut ausgeruht und wie immer sehr früh, saßen wir schon um 6:30 beim Frühstück. Eier und Toast, diese sollten uns auch die nächsten 13 Tage begleiten. Aus meiner Internet Recherche habe ich erfahren nicht die N2 zu fahren, da diese Wohl ziemlich voll ist und der ganze Lastwagenverkehr Richtung Küste auf der Strecke unterwegs ist. So sind wir über die Orte Caroline, Amsterdam und Piet Retief bis Pongola gefahren. War alles kein Problem, leere Strassen schönes Wetter und Urlaub, was will man mehr. Nach ca. 5 Stunden Fahrt ging es nun in die Pampa. Am Rande des Pongola Game Resvers verbrachten wir die Nacht in der Sahyamoya Tiger Fisching und Game Lodge oberhalb des Jozini Stausees. Was soll ich schreiben. Ein Traum. Wir hatten die Honymoon Suit mit Blick über den See. Einsamkeit, Ruhe, ein tolles Zimmer mit bis im Detail afrikansichen Design alles mit viel Liebe und Geschmack eingerichtet. Wir fanden das beide so toll und schön und haben das sehr genossen. So war es auch weiter nicht schlimm das die am Nachmittag geplannte Bootstour auf dem See nicht geklappt hat. Wir werden noch genug Tiere sehen und so haben wir einfach die Lodge und die Ruhe genossen. Abends am Lagerfeuer gab es den in Südafrika oft zelebrierten Braai in der Boma. Die Atmosphäre war toll, das Essen super lecker. Der Sternenhimme gigantsich und ja, wir haben sofort wieder den Afrikavirus in uns gespürrt. Natürlich musste dann auch gleich in der Nacht ein Zeitraffer laufen, nachdem ich vorher schon in der Pampa bei völliger Dunkelheit die Milchstrasse auf den Sensor gebrannt habe. Die Sonne weckte uns als Sie über dem See aufging und durch die grosse Glasfront in unser Zimmer scheinte. Was für ein Gefühl so geweckt zu werden.
Afrika wir sind da !!! Das Frühstück auf der schönen Terasse war wie alles in dieser Lodge toll und mit Wehmut zogen wir danach weiter. Mir wird dieser schöne Fleck Erde mit Sicherheit immer in Erinnung bleiben.

Für die nächsten 3 Tage fuhren wir nun die N2 Richtung Süden nach Mkuze. Es waren nur ca. 70 km und so konnten wir bevor wir im Ghost Mountain Inn einchecketen noch den Mkuze Park besichtigen. Der Mkuze Park ist ein kleiner aber sehr schöner Wildtierpark und wir genossen die absolute Einsamkeit und die schönen Tierbesichtungsplattformen ( Hides ) Hier kann man aussteigen und aus nächster Nähe die Tiere an den Wasserlöchern beobachten. Da wir aufgrund von Fehlinformationen aus dem Reiseführer und auch sonst eigentlich nicht mit Elefanten gerechnet hatten waren wir doch sehr überrascht als plötzlich ein großer Elefantenbulle direkt auf unser Auto zu kam. Ui, Ui, dann war etwas Action angesagt. Zum Glück ist er kurz vor unserem Auto ins Dickischt abgebogen. Mir war sofort klar das er zum dem Wasserloch an dem zuvor besichtigten Hide unterwegs war. Jetzt ging alles sehr schnell. Volles Program zurück zum Hide, ausgesteigen und den langen gesicherten Weg zur Plattform gejoggt. Kaum angekommen kam der Elefantenbulle schon linker Hand direkt aus dem Busch und ging direkt ans Wasserloch. Das war der Hammer. Als er dann von uns in dem Verschlag noch Notiz nahm und uns genauer beobachten wollte, kam er bis auf ca. 2 bis 3 Meter heran. Wir sicherten schon unsere Kameras und Ausrüstung weil wir beführchteten das er uns mit seinem Wasserbad einsauen könnte aber die Dusche blieb aus.
Wir waren geflasht und konnten es nicht glauben was wir gerade erlebt hatten.
Sabine war wie berauscht, da wir auch alleine in dem Hide waren hatten wir den Elefant ganz für uns allein - unglaublich. Leider war nach 10 Minuten das Elefantenbad abgeschlossen und der Bulle verschwand so wie er gekommen war, im Busch.
Das Erlebte war eines der Highlight in diesem Urlaub.

Danach musste wir uns erstmal mit einem Picknick in der Wildniss stärken.
Hier ist man Teil des Buschs und es hätte rein theoretisch alles an Tieren vorbei kommen können, sogar Löwen wie wir 2 Tage später am Camp erfahren hatten.

Nach dem Essen fuhren wir den ganzen Tag einen Grossteil der Wege im Park ab. Wir hatten tolle Tierbegegnungen mit Nashörnern, Giraffen, Zebras, Hippos und vieles mehr. Die afrikanische Landschaft, die Tiere und die Einsamkeit hat wieder von Besitz ergriffen. Traumhaft gelegen an einem See, Hippos inklusive, liessen wir unseren ersten Tag Gamedrive ausklingen und machten uns auf den Heimweg. Die Gates schliessen in den Wintermonaten schon um 18:00 Uhr und da wir noch eine halbe Stunde Richtung Mkuze zu unsere Lodge fahren mussten sollte es das erstmal gewesen sein.

Das einchecken im Ghost Mountain Inn war schnell erledigt. Das Hotel war sehr schön, konnte aber nicht ganz den Charme der letzten Lodge liefern. Das Highlight in dem Hotel war jedoch das Essen. Ich sage hier mal, das ich dort das beste Steak meines Lebens gegessen habe. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich daran denke. Wir hatten hier drei mal Abendessen und jedesmal war es sehr gut. Ein weiterer Höhepunkt war der kleine See, den man über einen Holzsteg erreichen konnte. Es wurde vor Krokodilen gewarnt und in der Ferne hörten wir auch Hippos.
Nach dem die nächtlichen Zeitrafferaufnahmen aufgrund der vielen Lichter auf dem Gelände der Lodge doch etwas schwierig waren, wurde ich morgens um 6:00 Uhr an dem See mit einem Sonnenaufgang der superlative überrascht. Absolut ruhig von Nebelschwaden durchzogen ging an dem kühlen Morgen die Sonnen auf. Die Kameras brummten und ich versuchte die ganze Atmosphäre mit Zeitraffern, Bildern und Videos festzuhalten. Sicherlich kann kein Film oder Bild die Gefühle und Empfindungen wiedergeben aber wenn man später die Sequensen sieht, bringen sie einen doch wieder ein Stück zurück in diese fantsatische Natur und man darf noch mal schnuppern, an dem berauschenden Gefühl welches Afrika ausstrahlt.

Da in dieser Region einige Wildparks eng beieinander liegen entschieden wir uns nach dem Frühstück in Hluhluwe Tierpark zu fahren. die 50 km waren schnell geschafft und nach der Registrierung ging es wieder in die Wildniss. Ich kann es nicht in Worte fassen aber jedesmal wenn ich dann einen Gang runterschalte langsam die Gegend absuche, in der Hoffnung ein wildes Tier zu endtecken, kommt ein Glücksgefühl auf. Ich werde ruhig und habe das Gefühl ich lebe im hier und jetzt, alles andere ist ausgeblendet und unwichtig. Da ich und auch Sabine schon einige Vergleiche zu anderen Tierparks, nicht nur in Südafrika, ziehen können, muss ich sagen das es recht wenige Tiere gab und wir lange Fahrzeiten auch ohne Tiersichtung hatten. Uns war es egal, da wir es auch so geniessen konnten und die Spannung, immer mit allem rechnen zu müssen war ja trotzdem vorhanden. Wir sahen jede Menge Nashörner, Zebras, Kawernbüffel, Warzenschweine, Impalas, Giraffen und vieles mehr. Es lies sich aber verdammt nochmal kein Elefant in der Nähe blicken. Gut aus der Ferne sah man schon die ein oder andere Herde aber ich will diese mächtigen Tiere aus der Nähe erleben und nicht nur einfach sehen um sie dann auf der Liste abzuhaken. Gegen Abend haben wir uns eigentlich aus dem Park verabschiedet, doch blöd wie wir waren, sind wir anstatt aus dem Park zu fahren wieder hineingefahren ohne das wir es bemerkten. Nach einigen Kilometern wunderten wir uns nur beide wieso es immer noch so viele Tiere zu sehen gab. Eine Nashornmutter mit einem ganzen jungen Kalb, Büffel, Zebras etc. das alles aushalb des Park - aber Hallo, irgendwas läuft doch hier verkehrt und hat nichts mit einem Übergangsbereich, so wie es ihn im Mkuzepark gab, zu tun. An der ersten Abzweigungen war es uns dann klar, wir sind in den Park reingefahren und das passiert mir ! Ich - der immer auf den Putz haut wie gut er sich orientieren kann. Jetzt wurde es auch knapp mit den Gate Öffnungszeiten aber alles war noch im günen Bereich. Die fahrt nach Mkuze war recht locker auch wenn es schon recht dunkel war und im dunkeln in Afrika autofahren ist so eine Sache. Dazu später aber mehr. Der Abend verlief ruhig mit einem tollen Essen und noch ein paar Zeitrafferversuchen die Milchstrasse auf den Sensor zu bringen.

Den folgenden Tag verbrachten wir dann wieder im Mkuze Park und fuhren die Strecken ab die wir noch nicht gesehen hatten. Wir waren sehr entspannt und genossen den Augenblick. Ein Trupp Nashörner versüssten uns den Tag. Die Kollegen waren zum angreifen nahe und man konnte sich dies Muskelberge in aller Ruhe ansehen.
Unser Picknick verbrachten wir an dem Hauptcamp wo sich eine Horde Paviane tummelten, die uns aber glücklicher Weise in Ruhe gelassen haben. Hier im Camp haben wir dann auch auf einer Tafel erfahren das es im Park neben Elefanten auch Löwen gesehen wurden und wir mussten feststellen wer lesen kann ist klar im Vorteil, sicherlich wären wir in dem Park anders unterwegs gewesen mit dieser Info.
Der Abend war wieder Ruhig und nachdem Sabine müde und zufrieden ins Bett gefallen war zog es mich noch mal nach draussen. Es musste doch eine Stelle irgendwo auf dem Gelände der Lodge geben die für meine nächtlichen Milchstrassen Bilder und Zeitraffer geeignet war. Naja - jetzt im nachhinein muss ich sagen es war einfach zu hell für solche Aktionen. Trotzdem war es schön sich die nächtlichen Stunden in der Lodge mit Fotografieren die Zeit zu vertreiben. Müde und etwas entäucht wegen der fehlenden Zeitraffermöglichkeiten, bin ich dann auch in Bett.

Der nächste Tage war wieder mit einen Ortwechsel verbunden. Die 50 km von Mkuze nach Hluhule waren schnell gefahren. Wir hatten heute einfach einen ruhigen Tag geplant. Wolten Tanken, Einkaufen und ein Kunstmuseeum mit traditioneler afrikanischer Kunst besuchen. An dem Museum angeschlossen war auch ein schöner Laden und wir kauften tolle Dekos ( Holzschale mit lakierten Kugeln etc. ) für unseren Esszimmertisch. Sabine musste natürlich auch nach Ohrringen und Ketten schauen, dass gehört mittlerweile bei Ihr schon zur Afrika Tradition. Sie wurde fündig und wir hatten eine größe Tasche mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. Tja, es war Mittagszeit und wir hatten alles schon für den Tag erledigt. Wir versuchten schon mal unser Glück in dem Amazulu Guest House beim einchecken und wollten dann noch den Nachmitag im Hluhluwe Park verbringen, da dieser nur 15 km entfernt war.
Wir bekamen zwar schon unsere Zimmerschlüssel aber das Zimmer war noch nicht fertig. Kein Problem, da wir sowieso gleich wieder los wollten. Wir haben das Gepäck ausgeladen uns kurz in diesem schönen kleinen Guest Hosuse umgesehen und ab ging es wieder Richtung Wildness. Die Strecke kannten wir ja schon und eine Stunde später standen wir wieder am Gate. Wildness, Einsamkeit und Tiere nahmen uns sofort wieder auf und der Tag verging wie im Flug. Gerade gegen Abend war es immer besonders schön. Das Licht wurde warm und das Gras leuchtete goldgelb. Ein Traum, den wohl auch die Tiere immer genossen. In den Abendstunden waren die Tierbegegnungen immer am besten. So sahen wir eine große Büffelherde und etliche Nasshörner. Zwei dieser imposanten Tiere wollten sich mit kleinen Machtspielen beieindrucken und kappelten sich. Dann war da noch ein einzelner Bulle der im vollen Lauf auf den Rest der Gruppe zustürmte. Unglaublich wenn man sieht wie sich diese bis zu 2,3 Tonnen schwere Tier bewegen kann. Es blieb aber alles friedlich. Mit der kommenden Dunkelheit verliessen wir den Park und freuten uns jetzt auf unsere Honeymoon Suite im Guest House. Zuvor haben wir uns einen Burger mit Pommes gegönnt da wir nicht nochmal spät Abends los wollten. Das Zimmer war toll, bis ins Detail dekoriert. Auch wenn Sabine etwas muffigen Geruch bemängelte war es ein sehr geschmakvolles Zimmer in dem wir uns echt richtig wohlgefühlt haben.

Da wir in einem Guest House waren, mit gerade mal 3 Zimmern, fand das Frühstück im Wohnhaus der Eigentümer statt. Das Frühstück war lecker und die Atmosphäre sehr familiär. Hier lernten wir dann auch die andern Gäste kennen, ein deutsches Lehrerpärchen die auf der Durchreise vom Krügerpark nach Durban waren. Es wurden natürlich gleich die Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrück ausgetauscht. Nachdem wir uns dann gestärkt hatten ging es auch schon wieder in die Wildniss. Heute wollten wir in den südlichen Teil des Hluhluwe / Imfolozi Parks fahren. Die 60 Km waren kein Thema und gegen 9:00 Uhr waren wir am Gate und erledigten die Eintritte und die vorbereiteten Massnahmen ( Toilette ). Insgesamt hat mir dieser teil des Park besser gefallen da hier mehr Savannenlandschaft das Landschaftsbild prägte und damit das Afrikaerlebnis für mich irgendwie größer war. Eine Zeitlang passierte nicht viel hier mal ein paar Impallas, dort ein Zebra oder Gnu, schön war es trotzdem. Zwei Elefanten leider in einiger Entfernung liesen unsere Hoffnungen wieder aufleben doch noch diese gigantischen Tiere aus nächster Nähe zu erleben aber leider liesen Sich die mächtigen Tiere erstmal nicht blicken. Wir fuhren durch das einzigste Camp in diesem Teil der Parks ab dann ging es über Schotterpisten auf einige Rundkurse und Aussichts und Picknickplätzen. Die Landschaft war grandios immer wieder hatten wir ein Blick oberhalb des Imfolozi Flusses. Man muss halt Glück haben die Tiere zu sehen wenn Sie gerade zum trinken ans Wasser kommen. Dies ist sicherlich auch der Grund wieso es hier mit Tiersichtungen nicht so einfach ist. Die Tiere haben durch die Flüsse immer Wasser und sind nicht auf Wasserlöcher angewiesen. Glück muss man dann haben. An einem der wenigen Aussichtspunkte machten wir dann unser Picknick. Der Aussichtspunkt lag an einen künstlich angelegten Wasserloch und wärend wir dort mit einigen Leuten saßen die auch alle Thermoskannen, Getränke und Essen dabei hatten, liessen sich Zebras, Impala, Nyalas, etliche Warzenschweine und sogar 3 alte Büffel blicken. Wir genossen die Ruhe und den Blick in die afrikanische Wildness und die Zeit verging viel zu schnell so das wir bald aufbrechen und zum Gate zurückfahren mussten. Kurz vor dem Gate standen schon ein paar Auto und wir konnten, wenn auch in einiger Entfernung 3 weibliche Löwen sehen. Naja - aber 'Immerhin' als wir dann an Gate kamen sahen wir schon von weiten das dort van einem Wasserloch 4 Elefanten standen. Hey das war richtig geil, da wir nachdem wir das Gate passiert hatten aussteigen konnten und die Schauspiel direkt im freien erleben konnten. Wir genossen es sehr und als sich dann noch weiter 4 Elefanten dazu gesellten, liefen die Kameras heiss. Es wurde nun aber sehr schnell dunkel und wir hatten ja noch eine Stunde Fahrt vor uns.
Tja es war dann doch so das wir einen grossen Teil der Strecke im dunkeln unterwegs waren. Das gefährliche daran ist das die Südafrikaner mit Ihrem Vieh, aber auch zu Fuss teilweise mitten auf der Strasse unterwegs sind und es ist da richtig dunkel. Auch die Autofahrer sind kamikaze stellenweise ohne Licht unterwegs. Aber es ging alles gut.
Bevor wir im Guest waren haben wir uns noch was als TakeAway zum Abendessen mit genommen und genossen die Ruhe auf unsere Terasse vor unserem Zimmer. Wir hatten wieder einen tollen Tag und wie sollte es anders sein, habe ich mir auch noch die halbe Nacht mit Milchstrassen und Zeitrafferfotografie um die Ohren gehauen. Es war aber super auch wenn ich sagen die Ergenisse waren doch eher bescheiden.

Nachdem Frühstück fuhren wir nun für den Rest des Urlaubs nach St.Lucia an die Küste.
Von hieraus wollten wir den Isimangaliso Wetlandpark und natürlich Strand und auch nochmal den Imfolozi Park besuchen. Von Hluhluwe waren es nur gut eine Stunde fahrt und so sind wir vor dem einchecken in der Amazulu Lodge noch gleich zum Strand gefahren. Ich kann nur sagen super. Wild, riesige Wellen unglaublich sauberer Strand wenig Menschen, Sonne, einfach ein Traum. Wir sind gleich los maschiert und haben es bis zur Mündung des Imfolozi Flusses geschafft. Hier traffen wir auch einen deutschen Renter der hier seid 4 Jahren lebte. Seine Liebe zu Afrika, Einbürgerung und auch einige nützliche Infos waren die Themen. So verging die Zeit wie im Flug. Wir machten uns auf den Rückweg und checkten in der Amzulu Lodge ein. Die Lodge war super. Afrika pur mit tollem Bungalow, tropischer Anlage, Palmen Pool und nette Menschen, einfach nur schön. Am Nachmittag machten wir dann noch eine Hippo Krokodil Tour auf dem St.Lucia Kanal/See.
Die Anlegestelle war gerade der Lodge und so sahen wir schnell das die Menschen, gefühlt der ganze Ort, heute die Nachmittags Tour machen wollten.
Naja, da mussten wir jetzt durch. Wir sahen Hippos, ein paar Krokodile einen Waran und unzähliger Vögle. Im Prinzip alles super, wenn die vielen Menschen nicht gewesen wären. Es war halt eine Touri-Tour und so garnicht unser Ding. Nach 2 Stunden, die Sonne stand blutrot am Himmel, waren wir wieder zurück und wie schlenderten durch den sehr schönen Ort. Zum Ort muss man sagen das dieser Afrika untypisch ist. Hier geht man zu Fuss, es gibt etliche gute Restaurants und es erinnert ausser der Bevölkerung eigentlich nichts an Afrika. Nachts sollte man jedoch aufpassen da es wohl häufig vorkommt das die Hippos zum grasen in den Vorgärten der durchweg tollen Häuser, stehen. Hier ist absolute Vorsicht angesagt. Das Hippo ist das gefährlichste Tier in ganz Afrika. Zum Glück ist uns so eine Begegnung erspart geblieben aber die Spannung war schon cool. Wir entschieden uns für Aberto, einem Italiener am Ortsrand. Das Essen war der Hammer Salat, Fleisch Pizzabrot, Nudeln wir waren echt angetan und sowas in Afrika kaum zu glauben. Der Heimweg dann im Dunkeln war geprägt mit dem Ausschau nach Hippos und die Analyse eventueller Fluchwege aber es ging alles gut.
Die Nacht war, wie eigentlich alle bisherigen Nächte, extrem ruhig, die Matrazen gut
nur das Wtter hat in der Nacht umgeschlagen. Es war stürming undregnerisch.

Zeitraffer Strand mit Abbruch ....star

Wetlandpark 1 Misson Rock

Wetlandpark 2

Strandwanderung

Imfolzi
Gleich zu beginn konnten wir zwar nicht gut aber dennoch ein paar Löwen sehen. Wir hätten die natürlich nicht entdeckt wenn nicht schon ein paar Autos da standen und uns auf die Tiere aufmerksam gemacht hätten. Mich würde mal interessieren wie oft und wie knapp man an Tieren vorbeifährt ohne diese zu sehen.

Zeitraffer Strand Sonnenaufgang

Boardwalk

Heimreise

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2013 Leipzig

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Mon, January 06, 2014 14:30:55
Ein Wochenendtrip in die schöne Stadt Leipzig.

Am Freitags den 27.12. morgens um 7:00 gestartet. Die Autobahn war leer und in gut 3 Stunden waren wir in Leipzig. Im AO Hotel an der Ostseite des Bahnhofs eingecheckt und ab mit der Strassenbahn zum Völkerschlacht Denkmal. Tolles Gebäude mit interresanter Geschichte und schönen Ausblick auf der Plattform ganz oben. Hatte etwas mit Platzangst zu kämpfen als es die enge Wendeltreppe nach oben ging. Der Rest des Tages war einfach bummeln und genießen. Das Wetter war trotz schlechter Prognosen gut. Wir sind durch tolle und noble Passagen und Innenhöfe gelaufen. Leipzig wirkt durch die fast autofreie Innenstadt extrem friedlich und ruhig. Das ist auch das was mir wohl mal abgesehen von den ganzen historischen Gebäuden und der ex DDR Geschichte in Erinnerung bleiben wird.
Das Hotel war prima, preiswert, zentral gelegen und ein gutes Frühstück gab es auch. Die Nacht war Ok und so sind wir dann am Samstag erst durch den gewaltigen sehr schönen Bahnhof gegangen um danach gleich durch die Kaufhäuser geschlendert um Geld ausgegeben. Zwischendurch immer mal wieder ein Kaffee besucht und Abends waren wir dann sehr gut indisch Essen. Das Restaurant wurde uns im Internet empfohlen und es hat gehalten was versprochen wurde.
Schönes Ampiente und herrvoragendes Essen. Am Sonntag ging es dann direkt nach dem Frühstück auf den Highway.

Fazit : Für ein Wochenende ein wirklich lohnendes Ziel. Das nächste mal werden wir den Zoo besuchen, da dieser wohl einer der schönsten Deutschlands sein soll.

Bilder Leipzig 2013

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2013 Namibia

AfrikaPosted by Matthias Schmied Mon, January 06, 2014 09:40:18

Am 29. Oktober ging es für mich zum zweitenmal nach 13 Jahren wieder nach Namibia. Diesmal war Oli mein guter Tennis-Kumpel und Fotofreund mit dabei. Die Reise stand unter dem Motto >> Knipsen bis der Sensor glüht <<.
Dieses Motto haben wir Tag und Nacht umgesetzt smiley
Angekommen am frühen morgen in Windhoek nach gut 9 Stunden Flug gab es etwas Verzögerung mit unserem Mietwagen.
( Toyata Hilux 3 ltr. Diesel Doppel-Cap )
Wir mussten den Wagen in der Innenstadt bei Hertz direkt abholen da er noch nicht fertig war. Das war nicht so toll da wir an dem Anreisetag noch die 500 Km nach Keetmanshoop zum Köcherbaumwald fahren wollten. Als wir im Office von Hertz waren sahen wir schon das noch fleissig am Wagen geputzt wurde und es fehlten noch irgendwelche Lizensen. Nach gut 1 Stunde warten und neuem Aufkleber mitten in der Windschutzscheibe, konnten wir unsere Tour starten. Lebensmittel und Gaskartuschen für unseren Kocher waren schnell besorgt und ab auf die B1 Richtung Süden. Hier kann man wenigsten ohne Stau fahren und Strecke machen. Gegen 18:00 pünklich zum Sonnenuntergang waren wir da. Wir bauten unsere Zelte direkt am Köcherbaumwald auf und machten die ersten Bilder. Dann schnell was in den Magen geschoben und weiter ging es mit Nachtaufnahmen im Köcherbaumwald. Was ein Tag, entsprechend im Eimer war Oli, während ich schon wieder einen Zeitraffer zum Sonnenaufgang im Köcherbaum laufen hatte, schnorchelte er noch friedlich im Zelt. Zum Schnorcheln später mehr. smiley

Nach dem Frühstück ging es über das Canyon Roadhouse zum Fish River Canyon. Super Lokal mit gutem Essen und tollen Flair. Am Campingplatz 10 km vom Canyon entfernt, haben wir eingecheckt und den Rest des Tages bis in die Abendstunden am sehr einsamen und schönen Fish River Canyon verbracht.
Nachts natürlich wieder die Milchstrasse und den gigantischen Sternenhimmel festgehalten. Dank Oli dem alten Sternenkucker, wusste ich dann auch in kürzester Zeit wo die Milchtrasse auf und untergeht. Die Magelanischen Wolken sind mir jetzt ebenso ein Begriff wie die Planetoiden und am Himmel erkennen tu ich sie auch !

Vom Fish River Canyon ging es den nächsten Tag über die legendäre D707 durch die Tirasberge zum Übernachten auf die Koimasis Farm. Die Landschaft ist sensationell und unbeschreiblich. Ein absolutes Muss.
Der Campinplatz war erste Sahne, auch wenn die Betreiberin einen äussert seltsamen und für uns extrem belehrbaren Eindruck ( wir kamen uns vor wie Schuljungen ) hinterlassen hat. Die Sanitären Anlagen waren Extraklasse.
Oli wurde jetzt auch immer schneller im Zeltaufbau, so das wir an diesem Tag noch viel von der Landschaft geniessen konnten.
Nach Sonnenuntergang wurden dann die ersten Vorkehrungen für die ersten Nachtzeitraffer getroffen, sowie ein Standort für eine Langzeitbelichtung für Sternenstreifen Aufnahmen gesucht. Das Feuer brannte, die Sterne leuchteten die Ruhe war unbeschreiblich und bei einem Teller Nudeln war einfach alles perfekt und das Gefühl von grenzenloser Freiheit war überwältigent.
Die Kameras liefen die ganze Nacht. Zum Glück hat Olis Kamera ( D800 ) keinen Schaden genommen als ich sie morgens im Dreck, wie ein auf dem Rücken liegenden Marinenkäfer endeckte. So löste weiter munter aus. Der in der Nacht aufkommenden Sturm hat sie samt Stativ umgerissen, jedoch war Oli in Bezug auf die Aufspreizung der Stativbeine etwas zu optimistisch. Nun war es an der Zeit die Sonnenaufgangsstimmung in dieser einsamen, fazinierenden Landschaft festzuhalten. Wenn ich heute noch an diese Landschaft und das erhabene Gefühl der Einsamkeit denke, bekomme ich noch immer Gänsehaut.

Unser nächstes Ziel war Sesriem am Sossusvlei in der Namib Wüste.
Die Fahrt dorthin war geprägt von Bergen und Wüste mit tollen Farbenspielen.
Immer wieder mussten wir anhalten ( nicht nur zum Pinkeln ) weil wir das unbedingt fotografisch festhalten wollten. Es war einfach ein Traum durch diese Landschaft zu fahren. In Sesriem angekommen versuchten wir auf dem Campingplatz direkt hinter dem Sossuvlei Gate unterzukommen. Da wir vor und nach Sonnenuntergang im Park fotografieren wollten war dies absolut notwendig. Ich hatte allerdings nur für eine Nacht ein Buchung von Deutschland machen können. Trotzdem versuchten wir unser Glück vor Ort um noch eine zweite Nacht zu ergattern. Unglaublich, es hat funktioniert und wir hatten den letzten Platz am Ende des doch recht grossen Geländes. Das war echt top. Mitlerweile richteten wir unseren Zeltaufbau nach den Sternen aus, so das wir Milchstrasse mit innenbeleuchteten Zelten zusammen auf die Speicherkarte brennen konnten. Der Technik und der entsprechenden App sei Dank. Es sieht schon irgendwie bescheuert aus, wenn man das Taplet in den Himmel hält um zu sehen wo genau die Milchstrasse auf und untergeht. Uns war es egal. Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten veruchen wir eine Rundflug im Adventure Center der Sossusvlei Lodge zu organisieren. Erstmal hat es geklappt und wir sollten gegen 16:30 Uhr da sein. Mit noch zwei weitern Abenteuerlustigen hatten wir den Flug gebucht.
Die Zeit die war bis dahin noch hatten verbrachten wir mit der Fahrt bis zu den ersten Dünen und verschaften uns einen ersten Eindruck was uns die nächsten Tage alles so erwartet. Wir waren auf die Minute pünktlich vor Ort, doch unsere Mitflieger haben sich nicht blicken lassen und der Flug viel aus.
Wenn ich gewusst hätte wer die Pappnasen sind, hätte ich mal etwas Stress gemacht. Egal, wir hatten Glück und konnten den nächsten Morgen ein Flug machen. Jetzt hatten wir aber noch ein paar Stunden Zeit und kurz endschlossen fuhren wir noch ins Sossusvlei und genossen bis zur völligen Dunkelheit die unbeschreiblichen Farbenspiele in der Einsamkeit der Wüste. Tja - wenn wir gewusst und gesehen hätten das es noch ein Zweites Gate gibt, hätte uns nicht ein gerade lustig aufgelegter, Sequrity-Officer das Tor aufschliessen müssen.
Wenigsten wussten wir jetzt das wir ohne Permit im Park waren und dieses eigentlich auf dem Campingplatz beim einchecken hätten kaufen müssen.
Naja - Information und Planung ist halt wichtig smiley
Abends teilten wir uns mit Neuankömmlingen den grossen Stellplatz und klönten über die Reiseplanung und Fotografie. Wir führten dann auf Wunsch eine kleine Schulung über Milchstrassen und Sternenfotografie durch, mussten aber schnell feststellen das die Grundlagen von Blende, Belichtung, ISO etc. völlig fehlten und die Ausrüstung, mal abgesehen von der kleinen Nikon D3000, eher was für die Tonne war. Aber wir machten für die Zwei ein paar Milchstrassenbilder, mit denen sie hoch zu frieden waren. Mich würde das echt mal interessieren was dabei nach dem Urlaub am Ende rausgekommen ist. Eine Spiegelreflex Kamera im Automatik-Modus oder mit Motiv-Programmen zu betreiben, kommt mir wie Hochverrat vor und ist ein absolutes NoGo !!
Wie jede Nacht liefen später unsere Kameras und voller Erwartung und Vorfreude auf den anstehenden Flug begrüssten wir den Tag.
Ich mache es kurz, der Flug war der Hammer. Hinzu kommt meine Begeisterung für die Fliegerrei. So war es perfekt direkt neben dem Piloten zu sitzen. Oli hatte die hinterste Bank für sich und konnte rechts und links ungehindert durchladen.
Ich wäre am liebsten selbst geflogen um auch mal zu testen ob meine Simulatorkenntnisse auf dem Computer gereicht hätten, die Cessna auch zu landen und zu starten. Zugetraut hätte ich es mir. smiley
Die Landschaft war unbeschreiblich, grandios, fazinierend und noch heute kann ich das Gefühl kaum beschreiben. Der Höhepunkt war der Tiefflug direkt über dem Strand der Küste. Durch die morgendliche Nebelwand, welche aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen Wüste und Küste ensteht, sind wir mit 100 Knoten und 90 Feet Höhe über die Küste geflogen. Die bis zu 300 Meter hohen Dünen waren neben uns und überragten uns deutlich. Es war der Wahnsinn !!
Ich kann jedem nur empfehlen so einen Flug zu machen. Er zeigt einem aus der Luft erstmal wie gewaltig die Namib-Wüste ist und das man sich im Sossusvlei eigentlich nur am Rand der Wüste befindet und dies nur ein winziger Teil ist.
Nach dem Flug gönnten wir uns ein Frühstückbuffet in der Sossusvlei Lodge, welches extra für uns noch nicht abgebaut wurde. So konnten wir in aller Ruhe mal den Luxus einer Lodge geniessen. Ich würde trotzdem nicht das Zelt gegen eine Lodge tauschen wollen. Zum einen ist man im Zelt viel näher an der Natur, Einsamkeit und Ruhe erlebt man viel intensiver. Zum anderen sind die vielen Sterne nur in vollkomene Dunkelheit beeindruckend und Geld spart man auch. smiley
Nach dem Flug ging es ins Sossuvlei. Auf den letzten 5 Km, welche Sandpiste sind , machte ich mich dann zum Vollpfosten. Eigentlich hätte ich es von meinen Erfahrungen mit dem Toyota Landcruiser wissen müssen. Nur Allrad rein langt eben nicht. Bis zur Häfte haben wir es geschafft dann war Feierabend. Nach etlichen Mühen und einem Puls von 200 hatte ich, mit Oli am Steuer, uns dann schiebender Weise doch noch aus dem Sand bekommen, bevor wir uns komplett verbuddelt hätten. Das Schlimmsten an allem war, dass uns ein paar Milchbubis dann sagten wir müssen die Vorderachse noch "locken". Mir viel es wie Schuppen aus den Haaren, oh man war das peinlich !!
Egal - die Vorderachse gelockt, dies ging ganz komfortabel mit einen Knopf im Innenraum und nicht manuell an der Achse wie beim Landcruiser und dann wieder rein ins Vergnügen. Diesmal natürlich ohne Probleme !!
Wir verbrachten den ganzen Tag bis zum späten Nachmitag im Deadvlei und fotografierten wohl jeden Baumstamm. Der Ruhe und Einsamkeit dort war unglaublich.Erst gegen Abend sind noch ein paar Menschen gekommen. Ich fande es erschreckend wie schnell die das Deadvlei abgehakt haben. Kurz geschaut ein paar Fotos gemacht und weg waren die wieder. Ich werde die Stunden die wir dort in der unwirklichen fremden Landschaft verbracht haben nie vergessen. Es war ein intensives Erlebnis. Zwischenducrh erlebten wir noch ein kleine partielle Sonnenfinsternis und liesen den Tag an der Düne 40, nicht Düne 45, ausklingen. Die Düne 40 ( so haben wir sie genannt ) ist ruhig, ohne Menschen. Warscheinlich weil man ein paar Meter dorthin laufen muss und nicht wie bei Düne 45 direkt hinfahren kann. Auch hier war das Spiel von Licht und Schatten wunderbar. Abends gönnten wir uns dann mal ein Essen im Restaurant des Campinplatzes.



Unser nächstes Ziel war die Spitzkoppe, das Matterhorn Namibias. Wir hatten rund 400 Km Piste vor uns und entsprechend früh ging es los. In Swakopmund kauften wir nochmals Lebensmittel und Getränke ein und tauschten Geld. In Anschluss versuchte ich mit meinen schlechten Englisch Kenntnissen, Mitarbeitern einer Hamburger-Kette zu erklären, was ich unter Fast-Food verstehe. Ursache hierfür waren 20 Minuten Wartezeit auf 2 Hamburger und Langeweile von ca. 10 Mitarbeiter hinter der Theke. Naja - in Afrika ticken die Uhren einfach anders.

An der Spitzkoppe angekommen suchten wir uns nach dem Einchecken einen schönen Stellplatz aus. Dieser ist frei wählbar und je nach Vorlieben kann man entscheiden. Wir wählten einen Platz so aus, dass wir die Spitzkoppe als Panorama vor uns hatten. Wir bauten unsere Zelte direkt an der Felsenbrücke auf, die auch in der folgenden Nacht zu unserem Mittelpunkt wurde. Einfach genial. Einsam, ruhig mit einen unfassbaren Sternenhimmel. Sanitäre Anlagen gibt es nicht. Es existiert lediglich ein Plumsklo was aber vollkommen in Ordnung geht. Die Natur und Landschaft stehen für uns sowieso im Vordergrund.
Das wir die Nacht bei unseren Klettertouren auf den Felsen gut überstanden haben ist schon bemerkenswert. Es ist schon erstaunlich was man nach ein paar Stunden in der Dunkelheit erkennen kann und wie sich die Augen daran gewöhnen. Es war ein fantastisches Erlebnis hier zu Zelten und alles so intensiv in der Natur zu erleben. Sicherlich werde ich noch einmal wieder kommen.
Aller guten Dinge sind 3 smiley

Jetzt ging es in den Etosha National Park zu den Tieren Afrikas.
Die Strecke war mit deutschen Schlagern aus dem Radio und guter Laune und Vorfreude, schnell gefahren und nach dem einchecken im Hauptcamp Okaukujeo, ging es auch gleich auf den ersten Gamedrive. Erstmal war es ziemlich ernüchternt. Am Wasserloch des Camps war nichts los, nicht mal ein Springbock lies sich blicken. Auch auf unseren Touren kreuz und quer zu den Wasserlöschen - tote Hose. Ich fragte mich ob in den 13 Jahren soviel passiert sein könnte, dass die Tiere weg sind. Das kannte ich anders. Jedoch gegen Abend hatten wir dann doch noch unser Highlight. Wir sahen etwa 100 Meter vor uns schon ein paar Autos stehen und wussten hier ist was los. Etwa 50 Meter hinter dem letzen Auto
war links neben uns eine Horde Schakale mit einem zerlegten Zebra zu Gange.
Tja, und jetzt zählt die Erfahrung. Mir war sofort klar das die Autos vor uns Löwen gesehen haben. Wir blieben stehen da ich wusste die kommen zum fressen zum Zebra. Es dauert keine 5 Minuten da war der erste Löwe am Zebra und die Schakale verschwunden. Wir hatten den Logenplatz. Als dann noch zwei männliche Löwen und etliche weibliche Löwen das Zebra zerlegten, Glühten unsere Kameras. Ein Traum. Leider müssten wir vor 19:00 Uhr wieder im Camp sein und mussten dieses grandiose Schauspiel bald verlassen. Das Wetter wurde schlecht und stürmig und das Zeltaufbauen eine echte Herrausforderung. Trotzdem liesen wir uns das Lagerfeuer nicht vermiesen und grillten unser Fleich unter wachsamen Augen von zwei Schakalen, die sich das Fleich am liebsten direkt vom Grill geholt hätten.

Am nächsten Tag war Gamedrive pur angesagt: Auch die Tiere waren nun endlich da. Das ganze Programm. Das Löwenrudel vom Vorabend haben wir wieder getroffen. Diesmal waren jedoch auch noch Jungtiere dabei, die sich wie wild im Staub balgten. Das ganze bei Sonnenaufgang zu erleben lässt sich nicht in Worte fassen. Jedes Wasserloch wurde zwischen Okaukujeo und Halali abgefahren. Elefanten, Zebras, Knus, Oryx, Kudus, Springböcke, Strausse, Giraffen, Nashörner
alles war zu sehen. Echt ein Traum. Das einzige was mich persönlich gestört hat und das gab es so vor 13 Jahren nicht, waren immer wieder diese großen Busse und Adventure-Trucks. Wir sagten zu diesen Kisten immer Gefängnistransporte denn die Insassen schauten aus diesen kleinen Fenstern wie aus eine Zelle.
Absolut nichts für uns. Am Abend in Halali war es dann deutlich ruhiger wie in Okaukujeo. Naja - bis auf die Nacht, die ich im Auto verbracht habe, weil Oli das restliche Gestrüpp in der Savane abgesägt hat .smiley
Das Wasserloch von Halali ist super und liegt etwas erhöht und abseits vom Camp.
Wir hatten das grosse Glück gerade rechtzeitig zu kommen um zu sehen wie ein Nashorn im Wasserloch badete. Kurze Zeit später kam wie aus dem Nichts eine Herde Elefanten mit etlichen Jungtieren. Wahnsinn. Dann gab es erstmal mit dem Nashorn Stress da dieses das Wasserloch für sich einnahm und sich gehörig und lautstark vor den Elefanten Respekt verschafft hat. Das legte sich aber schnell und so konnten wir tolle Bilder und Filmaufnahmen machen. Bevor es ganz dunkel war haben wir noch einen Zeitraffer vom des Sonnenuntergangs gemacht und genossen ein gegrilltes Oryxsteack im Restaurant des Camps. Das war ein super Essen und klasse der Tag .

Am nächsten Tag wollten wir dann zu dem deutschen Fort Namutoni und hier auch übernachten. Gegen Nachmittag traffen wir dort ein. Wir hatten etliche Nebenstrecken auf dem Weg dorthin abgefahren und tolle Tierbegegnungen gehabt. Das Camp sah wie ausgestorben aus und so wunderte uns es, als als man uns an der Rezeption sagte das kein Campingplatz frei sei. Komisch, die Angestellten waren noch dazu unfreundlich und pampig. Uns war schnell klar das wir hier auch nicht bleiben wollten, das Wasserloch war lange nicht so schön wie in Halali. So sind wir die gut 70 Km wieder zurück gefahren und haben uns gleich für die nächsten 2 Nächte dort eingebucht. Diesmal haben wir die Zelte etwas weiter von einander entfernt aufgebaut aber die Nacht war friedlich.smiley
Natürlich ging es gegen Abend wieder ans Wasserloch. Das Schauspiel vom Vortag wiederholte sich und diesmal hatte auch Oli die richtigen Objektive zum Filmen und Fotografieren der Elefanten dabei. smiley

Der nächste Tag war auch wieder Gamedrive, Das Afrikavirus wird hier besonders deutlich spürbar. In der Pampa rumfahren und nach Tieren ausschauhalten ist einfach ein super Ding. Wir waren mehr als einmal begeistert. Heute wollten wir unter anderem einen Zeitraffer am Wasserloch von Okaukujeo machen.
Endlich sollte mein selbst gebastelter Slider zum Einsatz kommen. Naja heute kann ich sagen das ich das Teil noch deutlich verbessern muss oder am besten einen neuen bauen. So richtig gelungen sind die Zeitraffer nicht und das lag nicht nur an dem trüben Licht und Himmel smiley
Wie die Abende zuvor waren auch an diesem Abend die Elefanten und das Nashorn am Wasserloch. Irgendwie kann ich von sowas nicht genug bekommen und ich war wieder total begeistert. Der Sonnenuntergang war traumhaft und die Zeitraffer sind wirklich gelungen und sehenswert. Wie auch die Abende davor schlossen wir den Tag mit einem Abendessen im Restaurant des Camps ab. Nachtfotografie und Milchstrassenbilder konnten wir wegen dem hellen Licht im Camp leider nicht mehr machen. Eigentlich war es auch ganz gut so, da Oli und ich schon ziemlich am Anschlag unserer Speicherkartenkapazität angelangt waren.
Ich hatte schon satte 150 GB Bild und Filmmaterial auf die Karten geblasen. Wahnsinn, was das später für eine Arbeit wird. Aber egal es macht so riesen Spass dem Hobby mit einem Freund von morgens bis Abends nachzugehen, zu fachsimpeln und rumzuprobieren. Einfach genial.

Nun war der letzte Tag angebrochen. Nach einem herzhaften Frühstück im Camp sollte es zurück nach Windhoek und am Abend dann Nonstop mit Air Namibia nach Frankfurt gehen. Da wir doch recht viel Zeit hatten planten wir auf der Duesterbrook Farm noch eine Geparden und Leparden Tour ein. Vorher haben wir allerdings noch einmal die Gelassenheit eines Angestellten im Shop von Okaukujeo bewundern dürfen. Nach 15 Minuten warten an der Kasse, war leider immer noch kein Weiterkommen zu erkennen. Der Angestellte wanderte mit dem Zeigefinge auf einer Liste nun schon zum gefühlten hundersten mal von oben nach unten und lies keinerlei Verständnis erkennen was er da tut. Der Arme Kerl hatt warscheinlich wirklich keine Ahnung und irgendwie tat er mir leid. Naja - unverrichteter Dinge sind wir dann gegangen und haben auf dem Weg unsere letzten Getränke gekauft. Die Duesterbrook Farm liegt gut 30 Km und eine gute Autostunde von Windhoek entfernt in einer sehr schönen Landschaft. Hier kann man Geparden und einen Leopard hautnah erleben, da die Tiere bei der Tour gefüttert werden. Es ist echt ein Erlebnis zu sehen wie geschmeidig sich ein Leopard bewegt und leicht er auf einen Baum klettert. Wir hatten wieder mal Glück. Wir hatten die erste Reihe in dem Jeep mit dem Fleich. Insgesamt waren 3 Jeeps mit ca. je 6 Personen bei der Tour dabei. Ich glaube wir haben unsere Mitfahrer schön genervt, da wir mit Serienbildern den Moment festhalten wollten.
Meine D4 rattert schon ganz schön wenn man durchlädt. Uns war es egal, so ein wenig Egosimuss beim Fotografieren muss schon sein. smiley

Nach der Tour, haben wir in Ruhe auf der Farm noch was getrunken, uns über die teilweise sensationellen Bilder gefreut und sind dann nach Windhoek aufgebrochen. Die Fahrt war stresslos und wir waren frühzeitig am Flughafen.
Die Rückgabe des Autos war unkompliziert und bis auf das der Urlaub zu Ende ging, war alles Perfekt.



Fazit :

Sollte ich Namibia mit einen Satz beschreiben, so würde dieser so aussehen :

Namibia ist ein faszinierendes Outdoorland, mit grandiosen Landschaften, unendlichen Weiten, Wüsten, fantastischen Sonnenuntergängen, unglaublichen Sternenhimmeln, sensationellen Farbenspielen und einer aufregenden afrikanischen Tierwelt.

Ich komme wieder !

Hier gehts zum Film

Hier gehts zu den Bildern



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2013 - Radtour Bodensee

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Thu, September 19, 2013 17:58:19
Am 31.08.2013 sind wir von Hofheim Wallau Richtung Bodensee ( Konstanz ) aufgebrochen. Unsere Route ging den Rhein Flussaufwärts meistens auf der linken Seite entlang. Ausnahme war nach Basel der Teil am Hochrhein. Hier sind wir in der Schweiz, also auf der rechten Rheinseite geradelt.
Übernachtet wurde im Zelt auf teilweise schön gelegen Campingplätzen direkt am Rhein. Durch das viele Gepäck haben wir Tagesetappen von ca. 80 Km geplant. Es waren real mal etwas mehr und auch mal weniger. In Summe haben wir aber die 640 Km in 8. Etappen geschafft was eigentlich perfekt war.
Das Wetter war der Hammer und die erste Woche im September bescherte uns Sonne pur. Nur unser letzter Tag in Konstanz war verregnet.
Die Zugfahrt mit den Regionalzügen war super preiswert und mit einen Stop in Karlsruhe war nach ca. 5 Std. Mainz erreicht. Von hier ging es dann noch 15 km mit dem Radel nach Hofheim - Wallau.
Ein super Urlaub mit viel frischer Luft und absolut schöner Landschaft. Gerade die Auengebiete zwischen Speyer und Bad Breisach waren sensationell. Einsam und viel Natur mit unzähligen Schwänen, Reihern und sonstigen Vögeln.

Fazit :
die nächste Radtour kommt bestimmt

Bilder : Radtour Hofheim-Wallau nach Konstanz Bodensee




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1990 Ägypten

Nord AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, September 19, 2013 17:47:01
Nilkreuzfahrt von Luxor nach Abu Simbel

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1994 - London

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:36:06

5 Tage Städtetour

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1994 - Rom

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:32:03

4 Tage Städte Tour

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1993 - Senegal

AfrikaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:29:55

1 Woche Club Aldiana

Reisebericht und Bilder folgen .....

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1991 - Schweden

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:26:43

4 Tage - Minikreuzfahrt Kiel - Göteborg und Küste

Reisebericht und Bilder folgen .....

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1994 - Türkei

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:24:08

1 Woche Club Aldiana / Taurusgebirge

Bilder und Reisebericht folgen ....

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München

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:22:40

Immer mal wieder

München Marathon gelaufen

Städtetour

Reisebericht folgt ....



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2011 - Dresden

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:18:24

Elbsandstein und Städtetour

Reisebericht folgt ....

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Hamburg

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:15:31

Immer mal wieder

4 mal den Hamburg Marathon gelaufen

Städtetour & König der Löwen, Tarzan

Bilder und Reisebericht folgen ....



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1990 bis heute - Skifahren

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:12:59

Skifahren

- Nauders
- Arlberg
- Ischgl
- St. Ulrich ( Grödner Tal )
- Garmisch Paten Kirchen
- Kaprun
- Sölden
- Savognin

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2012 - Amsterdam

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:07:58

8 Tage - Radtour von Mainz nach Amsterdam ( Rhein Radweg )


Zu den Bildern



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1989 - Amsterdam

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:07:14

1 Woche Amsterdam mit dem Camper

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1989 - Ibiza

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:05:52

1 Woche Cala San Vicente

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1986 - Mallorca

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:05:02

2 Wochen Paguera ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2001 - Lanzerote

EuropaPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 09:02:01

1 Woche in Playa del Carmen

Reisebericht und Bilder folgen.

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1996 - Seychellen

SeychellenPosted by Matthias Schmied Mon, March 04, 2013 08:59:07

1 Woche Mahe, Pralin, La Digue und Tauchen.

Reisebericht und Bilder folgen.

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2011 Ägypten

Nord AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:35:08

1 Woche im Oktober ....

Tauchsafari, Marsa Alam Richtung Süden

Reisebericht folgt ....

Bilder Tauchsafari :

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2001 Äygypten

Nord AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:32:10

1 Woche im Dezember ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1997 Tunesien

Nord AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:31:36

1 Woche im November ....

Club Aldiana

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1996 Tauchsafari Ägypten

Nord AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:30:24

1 Woche im Oktober ....

Tauchsafi Marsa Arlam Richtung Süden.

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1989 Teneriffa

EuropaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:28:26

2 Wochen im November ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1988 Fuerteventura

EuropaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:27:54

2 Wochen im November ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2001 Mauritius

MauritiusPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:26:45

1 Woche im Juli ....

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2000 Namibia

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:22:57

4 Wochen im Oktober ....

Mit dem Camper quer durch Namibia.

Etosha, Fish-River Canyon, Sousossvlei etc.

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1998 Neuseeland

NeuseelandPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:20:27

4 Wochen im November ....

Mit dem Camper durch Nord und Südinsel

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1994 Australien West

AustralienPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:19:12

4 Wochen im Oktober / November

Rundreise mit dem Flieger und lokale Touren, Tauchen Great Barrier Riff.
Alice Springs, Darwin, Sydney, Cooktown etc.

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2005 Kanada - Westen

KanadaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:17:13

3 Wochen im August ....

Mietwagen und Motel Rundreise, Jasper Banff N.P. etc.

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1995 Indonesien

AsienPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:15:47

3 Wochen im Oktober ....

Mit dem Rucksack durch Bali, Lombok, Gillis

Reisebericht und Bilder folgen

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1993 Thailand

AsienPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:14:22

2 Wochen im März ....

Mit dem Rucksack durch Koh Samui, Ko Pangan, Koh Tau

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2006 Dominikanische Republik

KaribikPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:10:42

2 Wochen im August ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2000 Dominikanische Republik

KaribikPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:09:17

2 Wochen Dezember / Januar ....

Jahrtausenwechsel !!

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1991 Venezuela

SüdamerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:07:30

4 Wochen Januar / Februar ....

Mietwagen Reise

Reisebericht und Fotos folgen ....

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1990 Mexiko

KaribikPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:07:06

1 Woche im Januar ....

Halbinsel Yucatan

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2012 Tanzania & Zanzibar

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 15:01:59

18 Tage im Februar ....

Camping Safari, Ngorogoro Krater, Serengeti, Lake Manyara, Tarangiere

Baden in Zanzibar

Reisebericht folgt ....

Bilder Tanzania & Zanzibar :

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2011 Südafrika

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:59:14

11 Tage November ....

Mietwagen Johnnesburg - Krügerpark und Blyde River Canyon

Reisebericht folgt ....

Bilder Südafrika :

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2006 Südafrika

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:57:51

1 Woche November ....

Mietwagen Johannesburg - Krüger Park

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2003 Südafrika

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:56:42

3 Wochen im November / Dezember ....

Mietwagen Rundreise und Camping.
Garden Route, Dragensberge, Kapstadt, Lesotho, Weisser Hai, etc.

Bilder und Reisebericht folgen ....

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1991 Kenia

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:54:38

1 Woche im Juni ....

Hotel und Safari Tsavo Ost / West und Shimba Hils

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2012 USA - Westen

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:51:53

und wieder einmal ging es nach Las Vegas smiley
Diesmal war ich alleine unterwegs und wollte mich voll und ganz auf das
Fotografieren konzentrieren, viel ausprobieren und einfach die Ruhe und Gelassenheit geniessen, die man braucht um die Wirkung der Landschaft voll auszunutzen.

Startpunkt war Las Vegas mit Übernahme des Mietwagens
ein Ford Mustang Carbriolet ( Upgrade für 100 $ )
Unglaublich wie sich eine Stadt in ein paar Jahren verändern kann. Es ist schon grass wenn man sieht wie hier mit Resourcen umgegangen wird. Naja - trotzdem immer wieder ein Erlebniss und zum Fotografieren ein Traum.

Von Las Vegas ging es lang vor Sonnenaufgang ( der Zeitverschiebung sei Dank ) in das Death Valley. Sonnenaufgang am Zabriskie-Point - Hammermässig !!!
Kreuz und Quer jede Menge Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte besucht und am nächsten Tag den Sonnenaufgang in den Sanddünen erlebt.
Das Licht war einfach nur genial .....

Nach einer Nacht erneut in Las Vegas ging es über das Valley of Fire zum Wandern in den Zion N.P. Auch hier wieder ein super Licht, die Farben im Tal des Canyons traumhaft und die Ruhe beim Wandern, sensationell. Ich bin zum Observation-Point gelaufen und habe die Aussicht genossen und konnte mit dem ein oder anderen schönen Bild Richtung Grand Junction an der I-85 aufbrechen. Von hier ging es einen Tag zum Bryce Canyon, dann zum Grand Canyon North-Rim und zu guter letzt noch zum Antelope Canyon bei Page.

Da ich schon öffters im Bryce Canyon war, allerdings noch nicht im Novemebr muss ich sagen das der November ( ich hatte super Wetter ) der bisher beste Monat war. Hier war wirklich nichts los und ich hatte das Gefühl diesen schönen Platz für mich alleine zu haben. Klar bin ich wieder Navayo-Loop, Queens Garden und den Rim-Trail gelaufen, habe den Sonnenutergang und jede Menge Fotomaterial, vom Panorama über Zeitrafferaufnahmen, mitgenommen.

Jetzt kommt aber das Highlight dieses Urlaubs.
Der Grand Canyon ( North-Rim ) traumhaftes Wetter und ich habe sage und schreibe den ganzen Tag keine Menschenseele gesehen. Jeder Aussichtspunkt war mir alleine und so konnte ich mich Fototechnisch wirklich in aller Ruhe austoben. Gegen Nachmittag sind dann vom Colorado Nebelschwarden in den Canyon gezogen was super ausgesehen hat. Kurz bevor ich den Canyon wieder verlassen habe, habe ich dann doch noch ein Pärchen getroffen und wie es der Zufall so will, kammen die auch noch aus Mainz, unglaublich wie klein die Welt ist !!! Allerdings sind die Zwei nach Salt Lake City ausgewandert.

Am folgenden Tag bin ich dann die 80 Meilen nach Page zum Antelope Canyon gefahren. Das ist zwar Abzocke pur. Eintritt Guide etc. aber der Slot-Canyon hat sich gelohnt. Leider hat die Sonne aufgrund der Jahreszeit nicht so hoch gestanden um den Spot-Effekt zu erzeugen aber die Licht und Farbenspiele waren für mich trotzdem ein tolles Erlebnis.

Nun ging es zurück nach Grand Junction, wobei ich gegen Abend noch einen Zeitraffer im Pink Coral Sand Dune S.P. gemacht habe. Das Wetter wurde schlecht und so waren die Wolken zum Sonnenuntergang genau Richtig für eine Zeitraffer Sequens, auch wenn es meine Kamera und die Technik mit dem vielen Sand doch schwer hatte.

Die letzte Etappe ging dann nochmal ins Valley of Fire weil die Wolken und das Licht einfach geil waren. Ich bin ein paar Trails gelaufen und habe noch mehrere Zeitrafferaufnahmen gemacht. Es war einfach nur super !!!

Die letzen zwei Tage war ich dann wieder in Las Vegas.

Habe mir für den nächsten Amerika Urlaub mal den Grand Staircase Park mit der "Hole in the Rock road" vorgemerkt.
Dann aber mit Jeep und Zelt so richtig in die Pampa.

Mein Fazit :
Ich fühle mich in den USA wohl, mag die Einsamkeit und die karge Landschaft und komme sicherlich wieder. Zum Erholen, Erleben und Fotografieren ist das einfach super.

Zu den Bildern :
USA Bilder

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2010 USA - Osten

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:50:51

2 Wochen im September / Oktober ....

Mietwagen Rundreise, New York, Vermont etc..

Reisebericht folgt ......

USA Bilder :

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2009 USA - Westen

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:46:48

2 Wochen im November ....

Mietwagen Rundreise und Camping.

Reisebericht folgt ....

USA Bilder :

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2007 USA - Westen

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:43:28

2 Wochen im August ....

Mietwagen und Camping Reise

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2003 USA - Westen

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:41:47

11 Tage im März ....

Mietwagen Rundreise mit Motels

Reisebericht und Bilder folgen .....

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2000 Las Vegas

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:38:58

1 Woche im September ....

Reisebericht und Bilder folgen ....

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1997 New York & Florida

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:37:36

3 Wochen im November ....

New York Marathon gelaufen....

Rundreise Florida, Mietwagen / Motels

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1996 USA - Westen

AmerikaPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:36:09

4 Wochen im September ....

Mit dem Wohnmobil durch den Wilden Westen
( Californien, Nevada, Utha, Arizona )

Reisebericht und Bilder folgen ....

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2013 Bathala Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:29:02

Dies war meine 18 Reise innerhalb der letzten 26 Jahren auf die Malediven.
Ich würde mich zwar nicht als Kenner bezeichnen aber so ein paar Vergleiche traue ich mir schon zu.

Ich finde Bathala ist eine Trauminsel. Einfach, ruhig und ohne Schicki-Micki. Keine Wasserbunglows, Spa's, Pools und sonstigen übertriebenen Luxus. Das Essen war gut und ausreichend. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen den doch stolzen Preis mit nobler Unterkunft und exklusiven Essen etc. zu rechtfertigen.

Ich bin der Meinung das es das Flair, die Tauchplätze, die super Tauchbasis und die schon besagte Ruhe ist, die für mich den Preis rechtfertigen.

Die Tauchbasis ( inkl. aller Angestellte ), die Dhonicrews und die teilweise
sensationellen Tauchplätze, gehören mit zu dem Besten, was ich auf den Malediven bisher erleben konnte.

Ich werde wieder kommen. smiley

Hier gibts noch ein paar Bildchen :
Bathala 2013


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2011 Eriyadu Nord Male Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:24:20

2 1/2 Wochen im Januar / Februar ....

Erinnerungen und Bilder zu dem Urlaub folgen ....

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2010 Madoogali Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:23:26

2 Wochen im Januar / Februar ....

Erinnerungen und Bilder zu dem Urlaub folgen ....

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2009 Eriyadu

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:22:52

2 Wochen im Januar / Februar ....

Erinnerungen und Bilder zu dem Urlaub folgen ....

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2008 Filitheyo Nilande Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:22:28

2 Wochen im Januar / Februar ....

Erinnerungen und Bilder zu dem Urlaub folgen ....

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2007 Angaga Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:21:48

2 Wochen im Januar / Februar ....

Erinnerungen und Bilder zu dem Urlaub folgen ....

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2004 Angaga Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:19:20

2 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren ....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen ....

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2002 Reethi Rah Nord Male

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:18:46

2 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren ....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen ....

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2000 Filitheyo Nilande Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:17:24

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren ....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen ....

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1999 Reethi Beach Baa Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:15:09

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren ....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen ....

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1998 Velidhu Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:13:27

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1997 Eriyadu Nord Male Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:12:18

4 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1996 Villivaru Süd Male

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:11:27

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1995 Vilamendhoo Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:10:22

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1994 Kanifinolhu Nord Male

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:09:18

3 Wochen im Januar / Februar ....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1992 Angaga Ari Atoll

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:05:34

3 Wochen im November ....

Eine Trauminsel !!!

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1990 Embudu Süd Male

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:03:20

3 Wochen im Juli ....

Jetzt ging es mit dem Tauchen so richtig los .....

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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1987 Lohifushy Nord Male

MaledivenPosted by Matthias Schmied Thu, February 28, 2013 14:01:08

2 Wochen im September ....

Die erste Fernreise und gleich den besagten Maledivenvirus bekommen.

Viele Deatails sind mir entgangen aber ich weiss noch das es damals ein absolutes Abenteuer für mich war, mitten im indischen Ozean auf einer kleinen Insel Urlaub zu machen.

Muss mal die Dias digitalsieren.....
Erinnerungen zu dem Urlaub folgen .....

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2012 Berlin

DeutschlandPosted by Matthias Schmied Wed, January 23, 2013 09:34:16
Vom 27.12. bis 29.12.2012 waren meine Freundin und ich in Berlin unterwegs.
Die Zugfahrt von Mainz nach Berlin war stresslos und die Abfahrt sogar pünktlich. Angekommen in Berlin Hauptbahnhof ging es erstmal zum Hotel. Das Hampton-Hilton war mit der S5/S7 nur 3 Stationen entfernt und lag eine Strasse neben dem Kurfürstendamm.

Wir waren überrascht was nach Weihnachten in der Stadt alles los war. Selbst die Weihnachtsmärkte waren alle noch offen. Da es ziemlich kalt war, konnten man den ein oder anderen Glühwein oder Kakao bei seiner Shopping-Tour noch genießen.
Wir besichtigten das Holocaust Denkmal, den Reichstag, waren in den Hackschen Höfen sowie im KDW. Wir spazierten durch das Brandenburger Tor zum Alex und haben das weltbeste Eis am Potsdamer Platz gegessen. Alles in allem war es ein kurzer aber dennoch schöner Trip, der einem so kurz nach Weihnachten wieder etwas Normalität brachte. Die Zugfahrt am 29.12. ging über Leipzig direkt nach Mainz. Zum Glück hatten wir Sitzplätze reserviert denn der Zug war brechend voll.

Fazit : Berlin ist eine super Stadt die man immer wieder besuchen sollte. Auch wir kommen wieder um die anderen vielen Sehenswürdigkeiten und das Flair der Stadt
zu erleben und zu erkunden.



Zu den Bildern :
Berlin 2012


1999 - Berlin Marathon



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1993 Hawaii

AmerikaPosted by Matthias Schmied Wed, January 23, 2013 09:26:13

4 Wochen im November ....

Oahu, Big Island, Maui, Kauai

Bericht und Bilder folgen ....

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