Reiseberichte

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Ferne Lände und Reisen .......

waren schon immer meine Leidenschaft. Da ich auch in Zukunft auf die schönen Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse nicht verzichten möche, versuche ich diese hier festzuhalten.

Viel Spaß beim Lesen ...

2014 Südafrika

AfrikaPosted by Matthias Schmied Thu, September 11, 2014 10:46:16
Und wieder zog es uns in die Fernesmiley

Diesmal war wieder Südafrika das Ziel unsere Wahl. Wir wollten unbedingt wieder zu den Tieren aber auch ein wenig Küste und Strandspaziergänge sollten möglich sein.

Ein günstiger Flug ( 600,- ) mit Ethiopien Air, einem 3 Std. Zwischenstop (Addis Abeba) auf dem Hinflug und sage und schreibe p.P. 2 Gepächstücke a. 23 kg liesen uns nicht lange überlegen und der Flug war ruckzuck gebucht.

Die erste Etappe von Frankfurt nach Addis Abeba zog sich wie Gummi und Sabine und ich waren froh nach 7 Stunden aus dem Flieger zu kommen. Im Transitbereich war die Höhle los und die wenigen Toiletten waren restlos überfüllt und lange aber wirklich lange Warteschlangen waren die Folge. Auf unserem Rückflug haben wir die Erklärung dafür bekommen, doch dazu später mehr. Nach 3 Stunden ging es wieder in den Flieger und die restlichen 5 Stunden mit der Vorfreude auf den Urlaub waren schnell vorbei.
Die Airline ist eigentlich gut, jedoch etwas. Wenn man bedenkt das die Flotte mit zum großen Teil aus max. 2 Jahren alten Boings 787 und 777 besteht, sehen die Teile schon sehr gebraucht im Innenraum aus. Technisch sicherlich kein Problem da die Airline in der Star Aliance ist und meine Devise ist immer, wenn eine Airline in Frankfurt landen darf ist die auch sicher. Basta !!

In Johannesburg angekommen ging es super schnell durch den Zoll, das Gepäck war sofort da, der Mietwagen von Europcar, ein Mitsubischi ASX (SUV ) stand bereit und nach sage und schreibe 45 Minuten ging es vom Flughafen auf der N12 / N4 Richtung Middelburg. In Middelburg hatten wir eine Zwischenübernachtung geplant da wir die Strecke bis in Küstennähe nicht an diesem Tag geschafft hätten. Übernachtet haben wir im Oregon Guesthouse welches schön, sauber und auch sehr preiswert war.
Wir kauften an dem Abend noch die obligatorisch Kühlbox Getränke undLebensmittel für die Picknicks der nächsten Tage. Wir waren beide dann so platt das wir uns im Zimmer ein Sandwich schmierten und nicht nochmal loszogen um irgendwo was zu Essen.

Die Nacht war schnell vorbei, gut ausgeruht und wie immer sehr früh, saßen wir schon um 6:30 beim Frühstück. Eier und Toast, diese sollten uns auch die nächsten 13 Tage begleiten. Aus meiner Internet Recherche habe ich erfahren nicht die N2 zu fahren, da diese Wohl ziemlich voll ist und der ganze Lastwagenverkehr Richtung Küste auf der Strecke unterwegs ist. So sind wir über die Orte Caroline, Amsterdam und Piet Retief bis Pongola gefahren. War alles kein Problem, leere Strassen schönes Wetter und Urlaub, was will man mehr. Nach ca. 5 Stunden Fahrt ging es nun in die Pampa. Am Rande des Pongola Game Resvers verbrachten wir die Nacht in der Sahyamoya Tiger Fisching und Game Lodge oberhalb des Jozini Stausees. Was soll ich schreiben. Ein Traum. Wir hatten die Honymoon Suit mit Blick über den See. Einsamkeit, Ruhe, ein tolles Zimmer mit bis im Detail afrikansichen Design alles mit viel Liebe und Geschmack eingerichtet. Wir fanden das beide so toll und schön und haben das sehr genossen. So war es auch weiter nicht schlimm das die am Nachmittag geplannte Bootstour auf dem See nicht geklappt hat. Wir werden noch genug Tiere sehen und so haben wir einfach die Lodge und die Ruhe genossen. Abends am Lagerfeuer gab es den in Südafrika oft zelebrierten Braai in der Boma. Die Atmosphäre war toll, das Essen super lecker. Der Sternenhimme gigantsich und ja, wir haben sofort wieder den Afrikavirus in uns gespürrt. Natürlich musste dann auch gleich in der Nacht ein Zeitraffer laufen, nachdem ich vorher schon in der Pampa bei völliger Dunkelheit die Milchstrasse auf den Sensor gebrannt habe. Die Sonne weckte uns als Sie über dem See aufging und durch die grosse Glasfront in unser Zimmer scheinte. Was für ein Gefühl so geweckt zu werden.
Afrika wir sind da !!! Das Frühstück auf der schönen Terasse war wie alles in dieser Lodge toll und mit Wehmut zogen wir danach weiter. Mir wird dieser schöne Fleck Erde mit Sicherheit immer in Erinnung bleiben.

Für die nächsten 3 Tage fuhren wir nun die N2 Richtung Süden nach Mkuze. Es waren nur ca. 70 km und so konnten wir bevor wir im Ghost Mountain Inn einchecketen noch den Mkuze Park besichtigen. Der Mkuze Park ist ein kleiner aber sehr schöner Wildtierpark und wir genossen die absolute Einsamkeit und die schönen Tierbesichtungsplattformen ( Hides ) Hier kann man aussteigen und aus nächster Nähe die Tiere an den Wasserlöchern beobachten. Da wir aufgrund von Fehlinformationen aus dem Reiseführer und auch sonst eigentlich nicht mit Elefanten gerechnet hatten waren wir doch sehr überrascht als plötzlich ein großer Elefantenbulle direkt auf unser Auto zu kam. Ui, Ui, dann war etwas Action angesagt. Zum Glück ist er kurz vor unserem Auto ins Dickischt abgebogen. Mir war sofort klar das er zum dem Wasserloch an dem zuvor besichtigten Hide unterwegs war. Jetzt ging alles sehr schnell. Volles Program zurück zum Hide, ausgesteigen und den langen gesicherten Weg zur Plattform gejoggt. Kaum angekommen kam der Elefantenbulle schon linker Hand direkt aus dem Busch und ging direkt ans Wasserloch. Das war der Hammer. Als er dann von uns in dem Verschlag noch Notiz nahm und uns genauer beobachten wollte, kam er bis auf ca. 2 bis 3 Meter heran. Wir sicherten schon unsere Kameras und Ausrüstung weil wir beführchteten das er uns mit seinem Wasserbad einsauen könnte aber die Dusche blieb aus.
Wir waren geflasht und konnten es nicht glauben was wir gerade erlebt hatten.
Sabine war wie berauscht, da wir auch alleine in dem Hide waren hatten wir den Elefant ganz für uns allein - unglaublich. Leider war nach 10 Minuten das Elefantenbad abgeschlossen und der Bulle verschwand so wie er gekommen war, im Busch.
Das Erlebte war eines der Highlight in diesem Urlaub.

Danach musste wir uns erstmal mit einem Picknick in der Wildniss stärken.
Hier ist man Teil des Buschs und es hätte rein theoretisch alles an Tieren vorbei kommen können, sogar Löwen wie wir 2 Tage später am Camp erfahren hatten.

Nach dem Essen fuhren wir den ganzen Tag einen Grossteil der Wege im Park ab. Wir hatten tolle Tierbegegnungen mit Nashörnern, Giraffen, Zebras, Hippos und vieles mehr. Die afrikanische Landschaft, die Tiere und die Einsamkeit hat wieder von Besitz ergriffen. Traumhaft gelegen an einem See, Hippos inklusive, liessen wir unseren ersten Tag Gamedrive ausklingen und machten uns auf den Heimweg. Die Gates schliessen in den Wintermonaten schon um 18:00 Uhr und da wir noch eine halbe Stunde Richtung Mkuze zu unsere Lodge fahren mussten sollte es das erstmal gewesen sein.

Das einchecken im Ghost Mountain Inn war schnell erledigt. Das Hotel war sehr schön, konnte aber nicht ganz den Charme der letzten Lodge liefern. Das Highlight in dem Hotel war jedoch das Essen. Ich sage hier mal, das ich dort das beste Steak meines Lebens gegessen habe. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich daran denke. Wir hatten hier drei mal Abendessen und jedesmal war es sehr gut. Ein weiterer Höhepunkt war der kleine See, den man über einen Holzsteg erreichen konnte. Es wurde vor Krokodilen gewarnt und in der Ferne hörten wir auch Hippos.
Nach dem die nächtlichen Zeitrafferaufnahmen aufgrund der vielen Lichter auf dem Gelände der Lodge doch etwas schwierig waren, wurde ich morgens um 6:00 Uhr an dem See mit einem Sonnenaufgang der superlative überrascht. Absolut ruhig von Nebelschwaden durchzogen ging an dem kühlen Morgen die Sonnen auf. Die Kameras brummten und ich versuchte die ganze Atmosphäre mit Zeitraffern, Bildern und Videos festzuhalten. Sicherlich kann kein Film oder Bild die Gefühle und Empfindungen wiedergeben aber wenn man später die Sequensen sieht, bringen sie einen doch wieder ein Stück zurück in diese fantsatische Natur und man darf noch mal schnuppern, an dem berauschenden Gefühl welches Afrika ausstrahlt.

Da in dieser Region einige Wildparks eng beieinander liegen entschieden wir uns nach dem Frühstück in Hluhluwe Tierpark zu fahren. die 50 km waren schnell geschafft und nach der Registrierung ging es wieder in die Wildniss. Ich kann es nicht in Worte fassen aber jedesmal wenn ich dann einen Gang runterschalte langsam die Gegend absuche, in der Hoffnung ein wildes Tier zu endtecken, kommt ein Glücksgefühl auf. Ich werde ruhig und habe das Gefühl ich lebe im hier und jetzt, alles andere ist ausgeblendet und unwichtig. Da ich und auch Sabine schon einige Vergleiche zu anderen Tierparks, nicht nur in Südafrika, ziehen können, muss ich sagen das es recht wenige Tiere gab und wir lange Fahrzeiten auch ohne Tiersichtung hatten. Uns war es egal, da wir es auch so geniessen konnten und die Spannung, immer mit allem rechnen zu müssen war ja trotzdem vorhanden. Wir sahen jede Menge Nashörner, Zebras, Kawernbüffel, Warzenschweine, Impalas, Giraffen und vieles mehr. Es lies sich aber verdammt nochmal kein Elefant in der Nähe blicken. Gut aus der Ferne sah man schon die ein oder andere Herde aber ich will diese mächtigen Tiere aus der Nähe erleben und nicht nur einfach sehen um sie dann auf der Liste abzuhaken. Gegen Abend haben wir uns eigentlich aus dem Park verabschiedet, doch blöd wie wir waren, sind wir anstatt aus dem Park zu fahren wieder hineingefahren ohne das wir es bemerkten. Nach einigen Kilometern wunderten wir uns nur beide wieso es immer noch so viele Tiere zu sehen gab. Eine Nashornmutter mit einem ganzen jungen Kalb, Büffel, Zebras etc. das alles aushalb des Park - aber Hallo, irgendwas läuft doch hier verkehrt und hat nichts mit einem Übergangsbereich, so wie es ihn im Mkuzepark gab, zu tun. An der ersten Abzweigungen war es uns dann klar, wir sind in den Park reingefahren und das passiert mir ! Ich - der immer auf den Putz haut wie gut er sich orientieren kann. Jetzt wurde es auch knapp mit den Gate Öffnungszeiten aber alles war noch im günen Bereich. Die fahrt nach Mkuze war recht locker auch wenn es schon recht dunkel war und im dunkeln in Afrika autofahren ist so eine Sache. Dazu später aber mehr. Der Abend verlief ruhig mit einem tollen Essen und noch ein paar Zeitrafferversuchen die Milchstrasse auf den Sensor zu bringen.

Den folgenden Tag verbrachten wir dann wieder im Mkuze Park und fuhren die Strecken ab die wir noch nicht gesehen hatten. Wir waren sehr entspannt und genossen den Augenblick. Ein Trupp Nashörner versüssten uns den Tag. Die Kollegen waren zum angreifen nahe und man konnte sich dies Muskelberge in aller Ruhe ansehen.
Unser Picknick verbrachten wir an dem Hauptcamp wo sich eine Horde Paviane tummelten, die uns aber glücklicher Weise in Ruhe gelassen haben. Hier im Camp haben wir dann auch auf einer Tafel erfahren das es im Park neben Elefanten auch Löwen gesehen wurden und wir mussten feststellen wer lesen kann ist klar im Vorteil, sicherlich wären wir in dem Park anders unterwegs gewesen mit dieser Info.
Der Abend war wieder Ruhig und nachdem Sabine müde und zufrieden ins Bett gefallen war zog es mich noch mal nach draussen. Es musste doch eine Stelle irgendwo auf dem Gelände der Lodge geben die für meine nächtlichen Milchstrassen Bilder und Zeitraffer geeignet war. Naja - jetzt im nachhinein muss ich sagen es war einfach zu hell für solche Aktionen. Trotzdem war es schön sich die nächtlichen Stunden in der Lodge mit Fotografieren die Zeit zu vertreiben. Müde und etwas entäucht wegen der fehlenden Zeitraffermöglichkeiten, bin ich dann auch in Bett.

Der nächste Tage war wieder mit einen Ortwechsel verbunden. Die 50 km von Mkuze nach Hluhule waren schnell gefahren. Wir hatten heute einfach einen ruhigen Tag geplant. Wolten Tanken, Einkaufen und ein Kunstmuseeum mit traditioneler afrikanischer Kunst besuchen. An dem Museum angeschlossen war auch ein schöner Laden und wir kauften tolle Dekos ( Holzschale mit lakierten Kugeln etc. ) für unseren Esszimmertisch. Sabine musste natürlich auch nach Ohrringen und Ketten schauen, dass gehört mittlerweile bei Ihr schon zur Afrika Tradition. Sie wurde fündig und wir hatten eine größe Tasche mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. Tja, es war Mittagszeit und wir hatten alles schon für den Tag erledigt. Wir versuchten schon mal unser Glück in dem Amazulu Guest House beim einchecken und wollten dann noch den Nachmitag im Hluhluwe Park verbringen, da dieser nur 15 km entfernt war.
Wir bekamen zwar schon unsere Zimmerschlüssel aber das Zimmer war noch nicht fertig. Kein Problem, da wir sowieso gleich wieder los wollten. Wir haben das Gepäck ausgeladen uns kurz in diesem schönen kleinen Guest Hosuse umgesehen und ab ging es wieder Richtung Wildness. Die Strecke kannten wir ja schon und eine Stunde später standen wir wieder am Gate. Wildness, Einsamkeit und Tiere nahmen uns sofort wieder auf und der Tag verging wie im Flug. Gerade gegen Abend war es immer besonders schön. Das Licht wurde warm und das Gras leuchtete goldgelb. Ein Traum, den wohl auch die Tiere immer genossen. In den Abendstunden waren die Tierbegegnungen immer am besten. So sahen wir eine große Büffelherde und etliche Nasshörner. Zwei dieser imposanten Tiere wollten sich mit kleinen Machtspielen beieindrucken und kappelten sich. Dann war da noch ein einzelner Bulle der im vollen Lauf auf den Rest der Gruppe zustürmte. Unglaublich wenn man sieht wie sich diese bis zu 2,3 Tonnen schwere Tier bewegen kann. Es blieb aber alles friedlich. Mit der kommenden Dunkelheit verliessen wir den Park und freuten uns jetzt auf unsere Honeymoon Suite im Guest House. Zuvor haben wir uns einen Burger mit Pommes gegönnt da wir nicht nochmal spät Abends los wollten. Das Zimmer war toll, bis ins Detail dekoriert. Auch wenn Sabine etwas muffigen Geruch bemängelte war es ein sehr geschmakvolles Zimmer in dem wir uns echt richtig wohlgefühlt haben.

Da wir in einem Guest House waren, mit gerade mal 3 Zimmern, fand das Frühstück im Wohnhaus der Eigentümer statt. Das Frühstück war lecker und die Atmosphäre sehr familiär. Hier lernten wir dann auch die andern Gäste kennen, ein deutsches Lehrerpärchen die auf der Durchreise vom Krügerpark nach Durban waren. Es wurden natürlich gleich die Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrück ausgetauscht. Nachdem wir uns dann gestärkt hatten ging es auch schon wieder in die Wildniss. Heute wollten wir in den südlichen Teil des Hluhluwe / Imfolozi Parks fahren. Die 60 Km waren kein Thema und gegen 9:00 Uhr waren wir am Gate und erledigten die Eintritte und die vorbereiteten Massnahmen ( Toilette ). Insgesamt hat mir dieser teil des Park besser gefallen da hier mehr Savannenlandschaft das Landschaftsbild prägte und damit das Afrikaerlebnis für mich irgendwie größer war. Eine Zeitlang passierte nicht viel hier mal ein paar Impallas, dort ein Zebra oder Gnu, schön war es trotzdem. Zwei Elefanten leider in einiger Entfernung liesen unsere Hoffnungen wieder aufleben doch noch diese gigantischen Tiere aus nächster Nähe zu erleben aber leider liesen Sich die mächtigen Tiere erstmal nicht blicken. Wir fuhren durch das einzigste Camp in diesem Teil der Parks ab dann ging es über Schotterpisten auf einige Rundkurse und Aussichts und Picknickplätzen. Die Landschaft war grandios immer wieder hatten wir ein Blick oberhalb des Imfolozi Flusses. Man muss halt Glück haben die Tiere zu sehen wenn Sie gerade zum trinken ans Wasser kommen. Dies ist sicherlich auch der Grund wieso es hier mit Tiersichtungen nicht so einfach ist. Die Tiere haben durch die Flüsse immer Wasser und sind nicht auf Wasserlöcher angewiesen. Glück muss man dann haben. An einem der wenigen Aussichtspunkte machten wir dann unser Picknick. Der Aussichtspunkt lag an einen künstlich angelegten Wasserloch und wärend wir dort mit einigen Leuten saßen die auch alle Thermoskannen, Getränke und Essen dabei hatten, liessen sich Zebras, Impala, Nyalas, etliche Warzenschweine und sogar 3 alte Büffel blicken. Wir genossen die Ruhe und den Blick in die afrikanische Wildness und die Zeit verging viel zu schnell so das wir bald aufbrechen und zum Gate zurückfahren mussten. Kurz vor dem Gate standen schon ein paar Auto und wir konnten, wenn auch in einiger Entfernung 3 weibliche Löwen sehen. Naja - aber 'Immerhin' als wir dann an Gate kamen sahen wir schon von weiten das dort van einem Wasserloch 4 Elefanten standen. Hey das war richtig geil, da wir nachdem wir das Gate passiert hatten aussteigen konnten und die Schauspiel direkt im freien erleben konnten. Wir genossen es sehr und als sich dann noch weiter 4 Elefanten dazu gesellten, liefen die Kameras heiss. Es wurde nun aber sehr schnell dunkel und wir hatten ja noch eine Stunde Fahrt vor uns.
Tja es war dann doch so das wir einen grossen Teil der Strecke im dunkeln unterwegs waren. Das gefährliche daran ist das die Südafrikaner mit Ihrem Vieh, aber auch zu Fuss teilweise mitten auf der Strasse unterwegs sind und es ist da richtig dunkel. Auch die Autofahrer sind kamikaze stellenweise ohne Licht unterwegs. Aber es ging alles gut.
Bevor wir im Guest waren haben wir uns noch was als TakeAway zum Abendessen mit genommen und genossen die Ruhe auf unsere Terasse vor unserem Zimmer. Wir hatten wieder einen tollen Tag und wie sollte es anders sein, habe ich mir auch noch die halbe Nacht mit Milchstrassen und Zeitrafferfotografie um die Ohren gehauen. Es war aber super auch wenn ich sagen die Ergenisse waren doch eher bescheiden.

Nachdem Frühstück fuhren wir nun für den Rest des Urlaubs nach St.Lucia an die Küste.
Von hieraus wollten wir den Isimangaliso Wetlandpark und natürlich Strand und auch nochmal den Imfolozi Park besuchen. Von Hluhluwe waren es nur gut eine Stunde fahrt und so sind wir vor dem einchecken in der Amazulu Lodge noch gleich zum Strand gefahren. Ich kann nur sagen super. Wild, riesige Wellen unglaublich sauberer Strand wenig Menschen, Sonne, einfach ein Traum. Wir sind gleich los maschiert und haben es bis zur Mündung des Imfolozi Flusses geschafft. Hier traffen wir auch einen deutschen Renter der hier seid 4 Jahren lebte. Seine Liebe zu Afrika, Einbürgerung und auch einige nützliche Infos waren die Themen. So verging die Zeit wie im Flug. Wir machten uns auf den Rückweg und checkten in der Amzulu Lodge ein. Die Lodge war super. Afrika pur mit tollem Bungalow, tropischer Anlage, Palmen Pool und nette Menschen, einfach nur schön. Am Nachmittag machten wir dann noch eine Hippo Krokodil Tour auf dem St.Lucia Kanal/See.
Die Anlegestelle war gerade der Lodge und so sahen wir schnell das die Menschen, gefühlt der ganze Ort, heute die Nachmittags Tour machen wollten.
Naja, da mussten wir jetzt durch. Wir sahen Hippos, ein paar Krokodile einen Waran und unzähliger Vögle. Im Prinzip alles super, wenn die vielen Menschen nicht gewesen wären. Es war halt eine Touri-Tour und so garnicht unser Ding. Nach 2 Stunden, die Sonne stand blutrot am Himmel, waren wir wieder zurück und wie schlenderten durch den sehr schönen Ort. Zum Ort muss man sagen das dieser Afrika untypisch ist. Hier geht man zu Fuss, es gibt etliche gute Restaurants und es erinnert ausser der Bevölkerung eigentlich nichts an Afrika. Nachts sollte man jedoch aufpassen da es wohl häufig vorkommt das die Hippos zum grasen in den Vorgärten der durchweg tollen Häuser, stehen. Hier ist absolute Vorsicht angesagt. Das Hippo ist das gefährlichste Tier in ganz Afrika. Zum Glück ist uns so eine Begegnung erspart geblieben aber die Spannung war schon cool. Wir entschieden uns für Aberto, einem Italiener am Ortsrand. Das Essen war der Hammer Salat, Fleisch Pizzabrot, Nudeln wir waren echt angetan und sowas in Afrika kaum zu glauben. Der Heimweg dann im Dunkeln war geprägt mit dem Ausschau nach Hippos und die Analyse eventueller Fluchwege aber es ging alles gut.
Die Nacht war, wie eigentlich alle bisherigen Nächte, extrem ruhig, die Matrazen gut
nur das Wtter hat in der Nacht umgeschlagen. Es war stürming undregnerisch.

Zeitraffer Strand mit Abbruch ....star

Wetlandpark 1 Misson Rock

Wetlandpark 2

Strandwanderung

Imfolzi
Gleich zu beginn konnten wir zwar nicht gut aber dennoch ein paar Löwen sehen. Wir hätten die natürlich nicht entdeckt wenn nicht schon ein paar Autos da standen und uns auf die Tiere aufmerksam gemacht hätten. Mich würde mal interessieren wie oft und wie knapp man an Tieren vorbeifährt ohne diese zu sehen.

Zeitraffer Strand Sonnenaufgang

Boardwalk

Heimreise

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